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2007
Kein Zurückrudern bei G-8
2007-11-21

Die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern (IHK) fordert die Landespolitik auf, bei G-8 nicht zurückzurudern. Der gymnasiale Bildungsgang könne gut in acht Jahren zum Abitur führen, wenn die Lehrpläne auf Basis von modernen Bildungsstandards entrümpelt würden, so Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer der in diesem Thema federführenden IHK Darmstadt. „Die Überarbeitung der G-8-Lehrpläne bietet dem Schulsystem eine riesige Chance.“ Die Wirtschaft hat klar definiert, was sie von den Schulabgängern erwartet. Studierreife und Ausbildungsfähigkeit müssen gewährleistet sein. Nun muss mit allen Betroffenen geklärt werden, wie diese Ziele erreicht werden. Ob dafür die Lehrpläne weiter gekürzt oder echte Ganztagsschulen eingeführt werden, müssen die Verantwortlichen im Dialog zwischen Schulen, kommunalen Schulträgern, Hochschulen und Wirtschaft gemeinsam ausloten. Im Interesse der Kinder müssen sehr zügig Ergebnisse auf den Tisch. Der Schlüssel zum Erfolg ist aus Vetterleins Sicht, die Selbstverantwortung der Schulen zu stärken sowie ein professionelles Bildungsmanagement einzuführen. Die Rückkehr zu G-9 ist keine Alternative.


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