13-02-2008
Die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen respektiert den Rücktritt von Kultusministerin Karin Wolff und dankt für die wichtigen und richtigen Weichenstellungen unter ihrer Führung. Sie hat Hessens Schul- und Bildungspolitik die notwendigen Impulse gegeben, die häufig von anderen Bundesländern übernommen wurden. Als erstes Bundesland hat Hessen verpflichtende Sprachkurse für Migrantenkinder wie auch den Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren eingeführt. Die Vorgabe von strategischen Zielen für Schulen und vergleichbare Abschlussprüfungen haben in Hessens Schullandschaft vieles bewegt und ausbildenden Betrieben erstmals Orientierung gegeben. Wegweisend war auch Frau Wolffs Vorgabe, diese Veränderungen vom Institut für Qualitätsentwicklung messen und bewerten zu lassen. Die hessischen IHKs erwarten von der künftigen Schulpolitik weitere Aktivitäten zur Verbesserung der Qualifikation der Schulabgänger wie auch mehr Autonomie für die Schulen. Nur ein Wettbewerb zwischen Schulen wird zu mehr Qualität führen. Hierzu gehört auch die Aufhebung der Schulbezirke. Wichtig ist, dass das vorgelegte Reformtempo beibehalten wird, denn es ist noch viel zu tun: Was zu tun ist, haben die IHKs in Ihrem Bildungskonzept "Kapital Bildung!" dokumentiert.
IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen
Pressestelle