Wachstumsbeschleunigungsgesetz richtiger Schritt
Pressemeldung der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen vom 18.12.2009.
Zu den geforderten steuerpolitischen Maßnahmen gehören eine grundsätzliche Überprüfung der Gemeindefinanzen (einschließlich der Gewerbesteuer) sowie eine Überarbeitung der Einkommensteuer, die die kalte Progression abmildert. Auch dürfe das Wachstumsbeschleunigungsgesetz nicht davon abhalten, die Grundprobleme der Kostenbesteuerung und eines unübersichtlichen Steuersystems beherzt anzugehen.
In der augenblicklichen wirtschaftlichen Situation wirken die Gegenfinanzierungselemente der Unternehmensteuerreform 2008 krisenverschärfend und besteuern die Substanz. Unternehmen zahlen Ertragsteuern, obwohl sie keinen Gewinn erwirtschaften. Das belastet das Eigenkapital. Die IHKs begrüßen zudem die Förderung von Familien, die aber nicht zu Lasten der Kinderbetreuung gehen dürfe.
Die Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs fordert die Verantwortlichen auf, die Auswirkungen auf den Haushalt des Landes Hessen nicht aus den Augen zu verlieren. Der Abbau von Schulden muss langfristig die Maxime allen Handelns sein.











