Internationale Aufstellung sichert Stabilität in der Krise

Pressemeldung der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen vom 04.12.2009.

04.12.2009: Die Bedeutung des internationalen Geschäfts für die hessische Wirtschaft ist trotz Krise nahezu ungebrochen: Knapp die Hälfte der Unternehmen in Hessen erwirtschaftet sogar mehr als 40 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Dies ergab die bundesweite Studie „Going International 2009“ des DIHK mit Unterstützung der 80 Industrie- und Handelskammern, an der auch 250 hessische Unternehmer teilnahmen.

„Die Umsatzentwicklung hessischer Unternehmen im Auslandsgeschäft ist gut und liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, sagte Dr. Jürgen Ratzinger, IHK-Geschäftführer, International Business. Laut Studie gaben 63 Prozent der Befragten an, dass ihr Auslandsumsatz in den letzten fünf Jahren gestiegen sei. „Mit ihrem Auslandsengagement sorgen die Unternehmen nicht nur für wirtschaftliches Wachstum; sie sichern damit auch den Personalbestand inländischer Standorte“, sagte Dr. Ratzinger. Zu den bedeutendsten Regionen für das Auslandsengagement hessischer Unternehmen zählen nach Angaben der Studie nach wie vor die Europäische Union. Knapp 90 Prozent aller international tätigen hessischen Unternehmen exportieren in die EU. Für den Export wichtige Regionen sind darüber hinaus Osteuropa/Russland/GUS (47,6 Prozent) sowie Asien/Pazifik (46,7 Prozent) und Nordamerika (42,3 Prozent).

Auch im Auslandsgeschäft macht sich die Wirtschafts- und Finanzkrise bemerkbar, gleichwohl ist die Anzahl der Unternehmen mit Auslandsaktivitäten nur marginal zurückgegangen. „Die Unternehmer haben sich auf die schwierigere Situation eingestellt. Sie setzen auf Flexibilität beispielsweise mit selbstständigen Kooperationspartnern oder Handelsvertretern“, sagte Dr. Ratzinger.

Die Studie „Going International 2009“ finden Sie unter:
Weitere Informationen: Annett Munterer
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