Ausbildungsumfrage 2011
Die IHK-Organisation befragt seit einigen Jahren regelmäßig im Frühjahr bundesweit ihre ausbildenden Unternehmen zur aktuellen Ausbildungssituation.
Die zentralen Ergebnisse:
• Über die Hälfte der hessischen Unternehmen werden das Angebot an
Ausbildungsplätzen auf dem Niveau vom letzten Jahr halten. Über ein Viertel der
Betriebe werden jedoch noch mehr Ausbildungsplätze anbieten. Damit ist der
Anteil der Unternehmen, die mehr ausbilden werden, zum ersten Mal seit Beginn
der jährlichen IHK-Umfrage größer als der, die weniger ausbilden werden.
• Deutlich mehr Unternehmen planen alle ihre Auszubildenden zu übernehmen
• Mehr als ein Viertel der Unternehmen konnte 2010 nicht alle Ausbildungsplätze
besetzen. Den IHK-Unternehmen in Hessen fehlten vor allem geeignete
Bewerber. Immer noch beklagen fast die Hälfte aller Unternehmen
Ausbildungshemmnisse, darunter vor allem die mangelnde Ausbildungsreife der
Bewerber.
• Über die Hälfte aller Unternehmen sehen Handlungsbedarf und erweitern ihre
Rekrutierungsstrategien. Fast jedes fünfte befragte Unternehmen nutzt
Onlinebörsen, um über offene Ausbildungsplätze zu informieren. Immerhin
spielen für fast jedes zehnte befragte Unternehmen die sozialen Medien eine
Rolle bei der Ansprache von potenziellen Auszubildenden.
• Mehr als bisher wollen die Unternehmen mit Schulen kooperieren. Seit dem
letzten Jahr hat sich ihre Kompromissbereitschaft, Lernschwache einzustellen,
deutlich erhöht: sie wollen mehr Einstiegsqualifizierungspraktika anbieten bzw.
die sozialen Kompetenzen stärker berücksichtigen.
• Immer mehr hessische Unternehmen wollen dem Fachkräftemangel begegnen
und nach dem Ausscheiden von Mitarbeitern in den Ruhestand mit
Weiterbildung, sowie Einstellen von ausgebildeten Fachkräften reagieren. Dabei
liegt der Schwerpunkt auf berufsspezifischen Fertigkeiten











