Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern
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Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt bearbeitet die Politikbereiche Hochschule und Schule.


Weitere Informationen: Dr. Roland Lentz 


Weitere Informationen: Hanna Kind 

25.09.2009: Die besten hessischen Haupt- und Realschulen des Schuljahres 2008/2009 hat die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern am 25. September 2009 prämiert. Als leistungsstärkste Hauptschule wurde die Johannes-Hack-Schule in Petersberg im Landkreis Fulda ausgezeichnet. Die beste hessische Realschule ist die Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal im Wetteraukreis. „Hessen hat gute Haupt- und Realschulen. Das machen wir mit der Auszeichnung ‚IHK-Schulpreis’ deutlich“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der hessischen IHKs. Mit Urkunden wurden die zehn besten Haupt- und Realschulen Hessens geehrt.


26.05.2009: Das von den hessischen Industrie- und Handelskammern vorgelegte Positionspapier ist als Diskussionspapier zu verstehen, das die Grundlagen zur strategischen Weiterentwicklung dualer Studienangebote skizziert. Die hessischen IHKs unterstützen den weiteren systematischen Ausbau von dualen Studiengängen in Hessen, von dem besonders die mittelständischen Unternehmen profitieren können. >> Duale Hochschule Hessen - Ein Diskussionspapier (PDF)
April 2009: Die ausbildenden Unternehmen stellen zu Recht Ansprüche an die Schulabgänger. Berufsausbildung muss auf einer soliden schulischen Basis aufbauen können. Ausbilder und Berufsschullehrer sind nicht in der Lage, bei der Vermittlung von Wissen und Einstellungen von vorne anzufangen. Die Betriebe erwarten daher, dass am Ende der Schulausbildung die Grundlagen für eine stabile Persönlichkeit, für Gemeinschaftsfähigkeit, für Lern- und Leistungsbereitschaft gelegt sind und dass grundlegende Kenntnisse in allen Fächern erworben wurden. Anschaulich und übersichtlich gestaltet, gibt der Flyer Auskunft über zentrale Kompetenzen, die für einen gelingenden Einstieg in das Berufsleben unerlässlich sind. Der Flyer steht zum Download bereit oder kann über die regionale IHK bezogen werden.
2009-01-22: Die hessischen Industrie- und Handelskammern fordern das Aufbrechen gewachsener Strukturen im Schul- und Hochschulbereich, um die Qualität zu verbessern. Denn die Qualität des Bildungsangebots wird angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen und der demographischen Entwicklung zum entscheidenden Faktor für die Prosperität von Regionen. Damit Hessens Hochschulen auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein können, brauchen sie auf jedem Fall eine bessere finanzielle Ausstattung als heute. >> Strategiepapier (PDF)
2008-06-05: Die hessischen Industrie- und Handelskammern begrüßen eine große Anhörung zur bildungspolitischen Weichenstellung. Es ist dringend notwendig, eine zukunftsweisende und konsensfähige Strategie für die hessische Bildungspolitik festzulegen. Der zentrale Schlüssel zu mehr Qualität im Bildungssystem ist aus Sicht der hessischen IHKs die schrittweise Entlassung der Schulen in die Selbstverantwortung.                    >>Stellungnahme (PDF)
Die Unternehmen in Hessen werden künftig mehr Fachkräfte mit akademischer Ausbildung benötigen. Um diesen Bedarf zu decken, empfehlen sich insbesondere duale Studiengänge. Diese Kooperation mit Hochschulen und Berufsakademien kann auch für kleinere und mittlere Unternehmen von Vorteil sein.

Die hessische Landesregierung, die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände werben vor allem im Mittelstand für duale Studiengänge mit internationalen Standards.
 
„Die Unternehmer fordern mehr Praxiserfahrung von Hochschulabsolventen“, brachte Dr. Roland Lentz von der IHK Darmstadt den Hintergrund der Initiative auf den Punkt.
Ein hoher Qualifikationsstandard und die Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen lassen neben der klassischen dualen Berufsausbildung einen neuen Sektor entstehen: duale Studiengänge mit internationalen Standards Bachelor und Master. Das duale Studium bietet den Unternehmern eine ideale Synthese aus der Praxisorientierung der betrieblichen Ausbildung und einer theoretischen Ausbildung auf internationalem wissenschaftlichem Standard. Zusammen mit Berufsakademien und Fachhochschulen soll ein Netzwerk geknüpft werden, von dem Wirtschaft, Hochschulen, Berufsakademien und qualifizierte Berufsanfänger gleichermaßen profitieren können.

Die IHKs sehen sich dabei in einer Vorreiterrolle: Sie wollen sich den Herausforderungen der Wissensgesellschaft mit ihren sich ständig verändernden und wachsenden Qualitätsanforderungen stellen. Da gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen noch viel Unsicherheit bezüglich dieser Ausbildungsmöglichkeit herrscht, werden die IHKs intensive Informationsarbeit leisten:
  • IHK ist koordinierender Ansprechpartner dualer Studiengänge in ganz Hessen
  • Information zu Dualen Studiengängen ist Integraler Bestandteil der Ausbildungsberatung in Unternehmen, Bestandteil des Portfolio eines IHK – Ausbildungsberaters, sowie der TTN/ITB- Berater
  • Sensibilisierung von KMU für duale Hochschulausbildung, damit Gewinnung zusätzlicher Ausbildungsunternehmen
  • Verbesserung von Standards der Praxisphasen in dualen Studiengängen
  • Zulassung von Dualen Studierenden zu den IHK-Abschlussprüfungen nach regulärer oder verkürzter Ausbildungszeit (nach § 43 Abs. 2 BBiG)

Ansprechpartner:
IHK Darmstadt, Rheinstraße 89, 64295 Darmstadt
Dr. Roland Lentz
Tel.: 06151 871 199, lentz@darmstadt.ihk.de

Ansprechpartner:
IHK Lahn-Dill, Am Nebelsberg 1, 35685 Dillenburg
Dr. Gerd Hackenberg
Tel.: 02771 842 1400, hackenberg@dillenburg.ihk.de

Weitere Informationen zur Initiative unter: http://www.studierenmitunternehmen.de 

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