Beste Aussichten für Schüler am Ausbildungsmarkt

Den höchsten Stand an neuen Ausbildungsverträgen seit 15 Jahren verzeichnen die hessischen Industrie- und Handelskammern: Ende Mai hatten 12.597 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag bei hessischen IHK-Unternehmen abgeschlossen.

01.06.2011: Den höchsten Stand an neuen Ausbildungsverträgen seit 15 Jahren verzeichnen die hessischen Industrie- und Handelskammern: Ende Mai hatten 12.597 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag bei hessischen IHK-Unternehmen abgeschlossen. Das sind 1.265 mehr als im Vorjahr. Die vielen offenen Stellen in den IHK-Internet-Börsen zeigen, dass die Ausbildungsbetriebe noch dringend nach Bewerbern suchen. Insbesondere Fachinformatiker und Büroberufe werden gesucht.

„Unsere Unternehmen stellen sich auf rückgehende Schülerzahlen ein", sagt Brigitte Scheuerle, Federführerin Berufliche Bildung der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen. In Hessen werden in den nächsten fünf Jahren mehr als 200.000 nichtakademische Fachkräfte zusätzlich benötigt. Angesichts dieser Entwicklungen steigt die Bereitschaft von Ausbildungsbetrieben, auch Schwächeren eine Chance zu geben. „Mehr als der Schulabschluss zählen Interesse an Beruf und dem Ausbildungsbetrieb", sagt Scheuerle. IHK-Mitgliedsunternehmen stellen rund 60 Prozent der Ausbildungsverhältnisse in Hessen.

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

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DIHK-Thema der Woche
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