Lang-LKW als Mittel gegen drohenden Verkehrskollaps testen

In Deutschland ist mit einem starken Anstieg des Güterverkehrs zu rechnen.

09.09.2011

In Deutschland ist mit einem starken Anstieg des Güterverkehrs zu rechnen. „Um einem Verkehrskollaps vorzubeugen, sollten alle Optimierungsmöglichkeiten im Warentransport ausgeschöpft werden. Dazu zählt auch die Durchführung eines Feldversuchs mit Lang-LKW unter Beteiligung von Hessen“ erklärte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern. „Lang-LKW sind ein Beitrag zu einem wirtschaftlicheren und umweltverträglicheren Transport. Durch den Einsatz solcher Nutzfahrzeuge wird die Anzahl der Fahrten durch ein erhöhtes Transportvolumen reduziert. Ein geringerer Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent verringert zudem die Emissionen“, sagte Gräßle.

 

Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt die Forderungen der hessischen Landesregierung in der Debatte über den geplanten Feldversuch mit Lang-LKW hinsichtlich einer umfassenden wissenschaftlichen Begleitung und einer längeren Evaluationsdauer. „Genauso wichtig erscheint  es uns aber, dass die offenen Fragen nun zügig mit dem Bund geklärt werden“, sagte Gräßle. „Befürchtungen, dass Teile der Warenströme von der Schiene auf die Straße zurückverlagert werden könnten, nehmen wir ernst, halten Sie jedoch für unbegründet. Auch die auf Lang-LKW eingesetzten Transportbehälter und Ladeeinheiten können im kombinierten Verkehr eingesetzt werden“, folgerte Gräßle.

Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

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21.06.2018:
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