Energiewende: Landesregierung bleibt Antwort auf Kostenfrage für Betriebe schuldig

Die hessischen Industrie- und Handelskammern begrüßen das Eckpunkte-papier des hessischen Umweltministeriums, das heute vorgestellt wurde.

14.12.2011: Die hessischen Industrie- und Handelskammern begrüßen das Eckpunktepapier des hessischen Umweltministeriums, das heute vorgestellt wurde. „Damit ist die Landesregierung auf dem richtigen Weg zur Umsetzung des Energiegipfels“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen. Gleichzeitig zeigten sich die hessischen IHKs jedoch überrascht über die fehlenden Aussagen des Umweltministeriums, wie sich die Umsetzung des Energiegipfels auf die Unternehmen auswirken werde. „Nach der heutigen Konzeptpräsentation bleibt unklar, mit welchen zusätzlichen Belastungen die hessischen Unternehmen in Folge des ambitionierten Umstiegsprozesses auf erneuerbare Energien zu rechnen haben“, sagte Gräßle.

Die IHKs machen deutlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe aufgrund der Energiewende nicht gefährdet werden darf. „Bei der EEG-Umlage ist die Schmerzgrenze mit 3,592 Cent/kWh für Betriebe bereits überschritten“, betonte Gräßle. Weitere Steigerungen seien aber angesichts des massiven Zubaus insbesondere von Windkraft- und Solaranlagen bereits vorprogrammiert. Zudem fehle ein deutliches Signal aus Hessen, wie die vielen preistreibenden staatlichen Abgaben gedrosselt bzw. gesenkt werden könnten.

Positiv bewerten die hessischen Industrie- und Handelskammern die vom Umweltministerium angekündigte Technologieoffensive. „Für eine erfolgreiche Energiewende ist die Entwicklung und Nutzung von neuen Technologien entscheidend. Dafür haben sich die hessischen IHKs im Rahmen der Beratungen zum Energiegipfel stets stark gemacht“, sagte Gräßle.

 

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
20.04.2018 Vorhaben der hessischen Landesregierung auf Initiative der FDP
Freiwilligkeit bei Straßenbeiträgen wird begrüßt

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Vorhaben von CDU, FDP und Grünen, den Zwang zur Erhebung von Straßenbeiträgen in Hessen abzuschaffen.

28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de