Fortsetzung der engagierten Wirtschaftspolitik in Hessen erwartet

Anlässlich der Entscheidung zum Wechsel an der Spitze des hessischen Wirtschaftsministeriums zum 1. Juni 2012 setzen die hessischen Industrie- und Handelskammern auf eine Fortsetzung einer marktwirtschaftlichen und innovationsfreundlichen Wirtschaftspolitik.

20.04.2012: Anlässlich der Entscheidung zum Wechsel an der Spitze des hessischen Wirtschaftsministeriums zum 1. Juni 2012 setzen die hessischen Industrie- und Handelskammern auf eine Fortsetzung einer marktwirtschaftlichen und innovationsfreundlichen Wirtschaftspolitik. „Wirtschaftsminister Dieter Posch hat sich einen Namen gemacht als engagierter Verfechter der Interessen Hessens und der hessischen Wirtschaft", sagte Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern, am Freitag in Frankfurt.

Wesentliche Eckpunkte seines politischen Einsatzes seien mit der vereinfachten Umsetzung von Infrastrukturvorhaben, mit einer nachdrücklichen Interessenvertretung für den Ausbau der Verkehrsachsen in Hessen, mit der Förderung der Investitionsbedingungen der Unternehmen und mit der Sicherung des Finanzplatzes Frankfurt verbunden. Auch bei der Bewältigung der Konjunktur- und Finanzkrise habe Posch einen klugen Kurs gesteuert, indem die zeitweilig notwendige staatliche Unterstützung unter Beachtung der regulären Wettbewerbsstrukturen erfolgreich zur Konjunkturerholung beigetragen hatten.

Die Erwartung an den designierten künftigen Wirtschaftsminister Florian Rentsch zielt auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Wirtschaftspolitik des Landes. „Unter den Bedingungen der Schuldenbremse müssen die Strukturen der Standortbedingungen weiter optimiert werden, insbesondere im Verkehr, der Innovationspolitik, der Bekämpfung des Fachkräftemangels und im Standortmarketing."

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

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