Grunderwerbsteuer in Hessen nicht erhöhen

Die in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Überlegungen zur Anhebung der Grunderwerbsteuer in Hessen sieht die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen sehr kritisch.

24.04.2012: Die in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Überlegungen zur Anhebung der Grunderwerbsteuer in Hessen sieht die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen sehr kritisch. „Ein Verzicht auf eine Erhöhung würde eine klare Abgrenzung zu anderen Bundesländern bedeuten, die die Steuer bereits erhöht haben. Das würden Investoren zu schätzen wissen“, betont Dr. Matthias Leder, Hauptgeschäftsführer der IHK Gießen-Friedberg und Federführer Steuern der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen.

„Um den Produktions- und Investitionsstandort Hessen attraktiv zu halten, sollten Steuererhöhungen vermieden werden. Höhere Steuern bremsen das Wirtschaftswachstum des Landes und damit auch die Steuereinnahmen. Das wäre gerade der falsche Weg zur Konsolidierung des Landeshaushalts. Zum Defizitabbau und zur Einhaltung der Schuldenbremse im Jahr 2020 sind vielmehr größere Anstrengungen auf der Ausgabenseite des Landes erforderlich“, sagt Leder. „Befürworter einer Erhöhung der Grunderwerbsteuer in der CDU-Landtagsfraktion sollten sich an Finanzminister Schäfer orientieren. Der Finanzminister hält eine Erhöhung für nicht erforderlich.“

Die Grunderwerbsteuer liegt in Hessen derzeit bei 3,5 Prozent. Bayern und Sachsen halten ebenfalls an diesem Steuersatz fest und grenzen sich von den anderen Bundesländern, die mit falschem Beispiel vorangegangen sind, ab. Dort wurde der Steuersatz auf bis zu fünf Prozent erhöht. In der vergangenen Woche ist bekannt geworden, dass bei einer Minderheit der hessischen CDU-Fraktion eine Anhebung des Steuersatzes auf 4,5 Prozent im Gespräch sei.

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
20.04.2018 Vorhaben der hessischen Landesregierung auf Initiative der FDP
Freiwilligkeit bei Straßenbeiträgen wird begrüßt

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Vorhaben von CDU, FDP und Grünen, den Zwang zur Erhebung von Straßenbeiträgen in Hessen abzuschaffen.

28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de