Mit Nachdruck für wichtige Anliegen der hessischen Wirtschaft

Die vorgeschlagene Berufung von Florian Rentsch zum hessischen Wirtschaftsminister und Nicola Beer zur hessischen Kultusministerin ab 1. Juni 2012 stellt nach Auffassung der hessischen Industrie- und Handelskammern eine gute Voraussetzung für die Umsetzung drängender Anliegen der Wirtschaft dar.

24.04.2012: Die vorgeschlagene Berufung von Florian Rentsch zum hessischen Wirtschaftsminister und Nicola Beer zur hessischen Kultusministerin ab 1. Juni 2012 stellt nach Auffassung der hessischen Industrie- und Handelskammern eine gute Voraussetzung für die Umsetzung drängender Anliegen der Wirtschaft dar. „Mit ihrer politischen Erfahrung erwarten wir von den beiden künftigen Ministern eine engagierte Fortsetzung der Politik der Landesregierung in vielen für die Zukunftsfähigkeit von Hessen entscheidenden Handlungsfeldern“, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der hessischen IHKs, Dr. Mathias Müller, am Dienstag.

Dazu gehörten im Bereich der Infrastruktur insbesondere eine abschließende Regelung für das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen, eine Strategie für den wachsenden Verkehrsbedarf und den beschleunigten Ausbau von Verkehrsachsen, eine engagiertere Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zur Energiewende in Hessen und eine aktive Vermarktung des Standorts Hessen bei den Partnern in den aufstrebenden Schwellenländern. „Energiewende und Energieeffizienz gehen uns alle an, und Hessen muss hier deutliche Akzente setzen, etwa mit einer Effizienzkampagne und Effizienzsteigerung bei gewerblichen und privaten Verbrauchern“, sagte Dr. Müller. Zudem müssten Lücken in der Verkehrsinfrastruktur geschlossen werden, damit die großen Wirtschaftsströme nicht irgendwann an Hessen vorbei laufen und die Unternehmensstandorte ihre Zugänge verlieren.

In der Schulpolitik müssten entschlossene Schritte, insbesondere zur Beantwortung des steigenden Fachkräftebedarfs, unternommen werden. Die Integration von Fachkräften mit Migrationshintergrund müsse ebenso verbessert werden wie die Vorbereitung der Schulabsolventen auf Ausbildung und Berufswelt. „Die IHKs erwarten, dass in allen Schularten zügig Wege für einen besseren Übergang in den Beruf beschritten und die vollzeitlichen Angebote an Berufsschulen reduziert und reformiert werden. Denn in Hessen werden in den nächsten fünf Jahren allein mehr als 200.000 nichtakademische Fachkräfte zusätzlich benötigt “, so Dr. Müller.

Den demnächst ausscheidenden Ministern Dieter Posch und Dorothea Henzler bescheinigte der Vorsitzende der hessischen IHKs eine solide Arbeit. In der Verkehrsinfrastruktur wurden wichtige Straßen- und Schienen-Projekte angeschoben, der Flughafenausbau ist abgeschlossen, der Breitbandausbau hat angefangen. Die Folgen der Finanzkrise auf die hessische Wirtschaft wurden weitgehend erfolgreich abgefedert. Die Förderung der Unternehmen durch die WI-Bank und die Fokussierung der Aufgaben der Hessen Agentur sind als sinnvolle Schritte zu bewerten. Im Bildungsbereich sind Projekte wie die selbständige Schule und die Inklusion auf den Weg gebracht worden. „Die Umsetzung der Selbständigen Schule wird daran zu messen sein, dass die Schüler den direkten Übergang entweder in duale Berufsausbildung oder in weiterführende Schulen schaffen. Bei der Neujustierung der Lehreraus- und -fortbildung muss das Thema ‚Berufsorientierung der Schüler‘ stärker beachtet werden. Lehrer müssen sich in der Berufswelt besser auskennen, um den Schülern eine qualifiziertere Hilfestellung für deren berufliche Orientierung bieten zu können“, forderte Dr. Müller.
Weitere Informationen: Anne Waldeck
Pressemeldungen
22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

14.06.2018 Wasserkosten der Unternehmen in Hessen sehr unterschiedlich
153.000 Euro Preisunterschied pro Jahr und Standort

Die Wasserkosten der Unternehmen in Hessen fallen sehr unterschiedlich aus. Sie sind in den teuersten Kommunen bis zu viermal höher als in den günstigsten Kommunen. Wobei der Anteil der Abwasserkosten an den gesamten Wasserkosten bis zu 80 Prozent betragen kann und somit als der Kostentreiber gilt. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Frisch- und Abwassermonitors des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
24.05.2018:
Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de