Hessischer Ausbildungsmarkt weiter auf Überholspur

Die Bereitschaft der Betriebe, junge Menschen auszubilden, wächst in Hessen weiter. Rund 24 Prozent der Unternehmen wollen 2012 mehr Auszubildende einstellen als im Vorjahr.

08.05.2012: Die Bereitschaft der Betriebe, junge Menschen auszubilden, wächst in Hessen weiter. Rund 24 Prozent der Unternehmen wollen 2012 mehr Auszubildende einstellen als im Vorjahr. Das ergab die aktuelle Ausbildungsumfrage der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern. Bereits Ende April registrierten die hessischen IHKs mit 9.895 Ausbildungsverträgen einen neuen Rekord seit der Jahrtausendwende. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 3,7 Prozent.

„Für Schulabgänger könnte die Lage am Ausbildungsmarkt derzeit kaum besser sein. Das gilt auch für lernschwächere Schüler. Denn die Bereitschaft der Unternehmen, auch diesen Schulabgängern einen Ausbildungsplatz zu bieten, steigt weiter“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs, bei der Präsentation der aktuellen Studienergebnisse. Zudem nehme laut IHK-Ausbildungsumfrage die Zahl der Unternehmen weiter zu, die den Fokus in diesem Jahr stärker auf soziale Kompetenzen statt auf schulische Leistungen legen will. „Die aufgrund des demografischen Wandels für Betriebe angespannte Situation am Ausbildungsmarkt spiegelt sich darüber hinaus in der Übernahmebereitschaft der Betriebe wider. Rund 61 Prozent der Unternehmen wollen 2012 drei Viertel und mehr ihrer Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung übernehmen“, betonte Gräßle.

Sehr gute Übernahme-Chancen haben vor allem Auszubildende in den Bereichen Banken und Versicherungen, IT und Industrie. Unterdurchschnittlich ist hingegen die Übernahmebreitschaft im Handel, in der Medienwirtschaft sowie in der Gastronomie. Traditionell bilden diese Bereiche für die eigene Branche und weniger für das eigene Unternehmen aus. „Sorgen um seine berufliche Zukunft muss sich keiner der angehenden Fachkräfte machen, denn der Arbeitsmarkt ist äußerst solide“, unterstrich Gräßle.

An die diesjährigen Schulabgänger appellierte Gräßle, sich – wenn nicht bereits geschehen – jetzt um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Unter anderem über die Online-Ausbildungsbörsen der einzelnen IHKs bieten die Unternehmen zahlreiche Ausbildungsplätze an. Die aktuelle Ausbildungsumfrage der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs steht zum Download bereit unter www.ihk-hessen.de/ausbildungsumfrage

 

TOP-10 der inserierenden IHK-Ausbildungsbetriebe pro Ausbildungsberuf – Angebote in den Internet-Ausbildungsplatzbörsen der hessischen IHKs

Stand: 2. Mai 2012

 

TOP

Ausbildungsberufe

Inserierende Betriebe

1

Bürokaufmann/-frau

84

2

Kaufmann/- frau im Groß- und Außenhandel

81

3

Fachinformatiker/-in Systemintegration

80

4

Fachkraft für Lagerlogistik

68

5

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

65

6

Industriekaufmann/- frau

61

7

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

55

8

Koch/Köchin

47

9

Bankkaufmann/ frau

39

10

Industriemechniker/- in

14

 

 

 

 

Gesamtzahl der Ausbildungsbetriebe, die Ausbildungsplätze in den Ausbildungsplatzbörsen der hessischen IHKs inserieren: 1.553

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
20.04.2018 Vorhaben der hessischen Landesregierung auf Initiative der FDP
Freiwilligkeit bei Straßenbeiträgen wird begrüßt

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Vorhaben von CDU, FDP und Grünen, den Zwang zur Erhebung von Straßenbeiträgen in Hessen abzuschaffen.

28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de