Grunderwerbsteuer in Hessen nicht erhöhen // Ausgaben des Landes stärker einschränken

Die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen sieht die von der Landesregierung geplante Anhebung der Grunderwerbsteuer sehr kritisch.

04.07.2012: Die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen sieht die von der Landesregierung geplante Anhebung der Grunderwerbsteuer sehr kritisch. „Ein Verzicht auf eine Erhöhung würde eine klare Abgrenzung zu anderen Bundesländern bedeuten, welche die Steuer bereits erhöht haben. Das würden Investoren zu schätzen wissen“, betont Dr. Matthias Leder, Hauptgeschäftsführer der IHK Gießen-Friedberg und Federführer Steuern der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen.

 

„Um den Produktions- und Investitionsstandort Hessen attraktiv zu halten, sollten Steuererhöhungen vermieden werden. Höhere Steuern bremsen das Wirtschaftswachstum des Landes und damit auch die Steuereinnahmen. Das wäre gerade der falsche Weg zur Konsolidierung des Landeshaushalts. Zum Defizitabbau und zur Einhaltung der Schuldenbremse im Jahr 2020 sind größere Anstrengungen auf der Ausgabenseite des Landes erforderlich“, sagt Leder. „Die geplante Absenkung der Neuverschuldung in den Jahren 2013 und 2014 sowie die Stärkung der Investitionen sind zu begrüßen. Um die Schuldenbremse künftig einzuhalten sind jedoch stärkere Einsparungen, insbesondere bei den Personalkosten des Landes, erforderlich.“

 

Die Grunderwerbsteuer liegt in Hessen derzeit bei 3,5 Prozent. Finanzminister Schäfer hat heute mit Veröffentlichung des Regierungsentwurfs für den Haushalt 2013/14 mitgeteilt, dass zum Jahr 2013 eine Anhebung auf fünf Prozent erfolgen soll. Bayern und Sachsen halten an 3,5 Prozent fest und grenzen sich von den anderen Bundesländern ab, die mit falschem Beispiel vorangegangen sind. Dort wurde der Steuersatz auf bis zu fünf Prozent erhöht.

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
21.06.2018:
Mehr EU-Geld für Forschung – aber reicht das? Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de