Reform des Übergangsbereichs längst überfällig

Die hessischen Industrie- und Handelskammern begrüßen die Debatte von DGB und SPD über eine bessere Vorbereitung von Schülern, denen die Ausbildungsreife fehlt.

08.03.2013: Die hessischen Industrie- und Handelskammern begrüßen die Debatte von DGB und SPD über eine bessere Vorbereitung von Schülern, denen die Ausbildungsreife fehlt. „Damit kommt wieder Schwung in die Diskussion, die mit dem Abschluss der Fachkräftekommission sein Ende gefunden zu haben scheint. Bereits seit 2008 plädieren die hessischen IHKs für eine grundlegende Reform des Übergangsbereichs. Angesichts der Vielzahl der Ausbildungsstellen und der geburtenschwachen Jahrgänge brauchen wir jeden Schüler", sagt Dr. Brigitte Scheuerle, Federführerin berufliche Bildung der hessischen IHKs. Die hessischen IHKs machen sich darüber hinaus stark dafür, dass im Rahmen der Reform des Übergangsbereichs verstärkt Unternehmenspraktika für Einstiegsqualfizierungen angeboten werden. „Diese Angebote sind jenen von Beruflichen Schulen vorzuziehen, da ihr Erfolg nachweisbar sehr gut ist. Rund 70 Prozent derjenigen, die diese Förderung in Anspruch genommen haben, absolvierten im Nachgang eine Ausbildung.

Dr. Scheuerle betont zudem, dass auch für dieses Jahr wieder ausreichend Ausbildungsplätze zu Verfügung stünden. „In FrankfurtRheinMain haben wir faktisch eine Ausbilundgsplatzgarantie für jeden ausbildungswilligen und -fähigen Schüler“, sagt Dr. Scheuerle. Für die von der SPD angedachte Nachqualifizierung halten die Industrie- und Handelskammern Instrumente bereit, die die individuellen Einzelbiografien berücksichtigen: Rund 1.500 Menschen über 25 Jahren absolvieren jährlich als sogenannte „Externe“, das heißt Menschen mit Berufserfahrung, aber bislang ohne Ausbildungsabschluss, eine Ausbildungsprüfung.  

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

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