Monopolstellung bei Sondermüllbeseitigung aufgehoben

Zum 1. Juli 2014 schafft das Land Hessen die Andienungspflicht an die Hessische Industriemüll GmbH in Biebesheim (HIM) ab. Seit 1982 war das Unternehmen, an dem das Land Anteile hielt, per Gesetz verantwortlich für die Verbrennung von Sondermüll.

11.03.2013: Zum 1. Juli 2014 schafft das Land Hessen die Andienungspflicht an die Hessische Industriemüll GmbH in Biebesheim (HIM) ab. Seit 1982 war das Unternehmen, an dem das Land Anteile hielt, per Gesetz verantwortlich für die Verbrennung von Sondermüll. „Die Arbeitsgemeinschaft der hessischen IHKs begrüßt die Abschaffung der Andienungspflicht an die HIM. Denn der Müllnotstand, wie es ihn in den 70er Jahren aufgrund fehlender Beseitigungsanlagen in Hessen gab, ist heute dank moderner Entsorgungsanlagen kein Thema mehr. Zudem war die Abschaffung der Andienungspflicht an die HIM aufgrund ihrer Monopolstellung im Markt längst überfällig. Dass der Wettbewerb künftig die Preise bestimmen wird und nicht ein einzelnes Unternehmen, kommt der Wirtschaft zugute“, sagt Matthias Gräßle, Geschäftsführer der hessischen IHKs.

Zudem sei diese Entscheidung des Landes nur konsequent, denn auch der  sogenannte „Abfall zur Beseitigung“, wie ölhaltige Schlämme, könne von modernen Entsorgungsanlagen beseitigt werden. Bereits seit Einführung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes im Jahr 1994 dürfen Unter-nehmen ihren sogenannten „Abfall zur Verwertung“, der rund 95 Prozent des Sondermülls ausmacht, an Entsorgungsanlagen in ganz Europa geben.

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

14.06.2018 Wasserkosten der Unternehmen in Hessen sehr unterschiedlich
153.000 Euro Preisunterschied pro Jahr und Standort

Die Wasserkosten der Unternehmen in Hessen fallen sehr unterschiedlich aus. Sie sind in den teuersten Kommunen bis zu viermal höher als in den günstigsten Kommunen. Wobei der Anteil der Abwasserkosten an den gesamten Wasserkosten bis zu 80 Prozent betragen kann und somit als der Kostentreiber gilt. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Frisch- und Abwassermonitors des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

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