Stellvertretender Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP) diskutierte mit Unternehmern in der IHK Wiesbaden

Der Spitzenkandidat für den Landtagswahlkampf der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn, stellte sich am 26. August in der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden den Fragen von Wirtschaftsvertretern. Die Diskussion war der vierte Teil einer Dialog-Reihe der Arbeitsgemeinschaft Hessischer IHKs (ARGE) mit dem Titel „Standortpolitik für Hessens Wirtschaft – Spitzenkandidaten der Parteien im Gespräch mit Unternehmern“.

28.08.2013: Der Spitzenkandidat für den Landtagswahlkampf der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn, stellte sich am 26. August in der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden den Fragen von Wirtschaftsvertretern. Die Diskussion war der vierte Teil einer Dialog-Reihe der Arbeitsgemeinschaft Hessischer IHKs (ARGE) mit dem Titel „Standortpolitik für Hessens Wirtschaft – Spitzenkandidaten der Parteien im Gespräch mit Unternehmern“.

In einer moderierten Gesprächsrunde diskutierte der Präsident der IHK Wiesbaden, Dr. Gerd Eckelmann , mit dem FDP-Spitzenkandidaten und stellvertretenden Ministerpräsidenten, der deutlich machte, dass die kommende Legislaturperiode unter einem „strikten Sparkurs“ stehen müsse. Gleich zum Auftakt nannte Eckelmann, zugleich Vorstandsvorsitzender der Eckelmann AG in Wiesbaden, die Themen, die den Unternehmen in der Region wichtig sind: Das wachsende Verkehrsaufkommen und damit die Herausforderung, die Infrastruktur auszubauen, eine Neuregelung des Länderfinanzausgleichs, den Abbau von Subventionen sowie die Qualifikation der Schulabgänger. „Auch wenn das Rhein-Main-Gebiet einer der führenden Wirtschaftsräume in Europa ist, dürfen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen“, sagte Eckelmann. ARGE-Geschäftsführer Matthias Gräßle machte deutlich, dass die Sicherung der Fachkräfte für Hessen einer der entscheidenden Zukunftsfaktoren ist. Der IHK-Fachkräftemonitor zeige, dass Hessens Wirtschaft bis 2015 durchschnittlich rund 100.000 Fachkräfte pro Jahr fehlen. Die nächste Landesregierung müsse aus Sicht der Wirtschaft daher die Berufs- und Studienorientierung und die Attraktivität der beruflichen Bildung stärken sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern.

In der Diskussion ging es ebenso um das NSA-Spähprogramm wie um den Breitbandausbau in Hessen. Zur Lösung des Datenschutz-Problems könne es keinen hessischen oder bundesdeutschen Weg geben, so Justizminister Hahn, ein anderes Datenschutzrecht für ganz Europa sei gefragt. Hahn betonte, dass er den Zugang zum schnellen Internet als essentiell für die Unternehmen ansehe, diesen treibe die Landesregierung auch voran. Beim Flughafen erntete er Zustimmung, als er auf die Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt hinwies und bekräftigte, dass es mit der FDP keine weitere Ausweitung des Nachtflugverbots geben werde. Zu den Wahlchancen der FDP zeigte sich Hahn optimistisch – auch wenn die Demoskopen seine Partei derzeit bei knapp 5 Prozent sehen, sei er überzeugt, dass die FDP wieder im Landtag vertreten sein werde. An der schwarz-gelben Koalition will er festhalten.

Die nächste Dialog-Veranstaltung der ARGE findet am 29. August 2013 in der Stadthalle Limburg statt. Gast ist dann SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel: www.ihk-hessen.de/landtagswahl/

Weitere Informationen: Anne Waldeck
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