"Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ - 30 neue Schulen mit vorbildlicher Berufs- und Studienorientierung in Hessen

Kultusministerin Nicola Beer, Prof. Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern und Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, überreichten heute in der IHK Frankfurt am Main 30 hessischen Schulen das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“.

02.09.2013: Kultusministerin Nicola Beer, Prof. Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern und Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, überreichten heute in der IHK Frankfurt am Main 30 hessischen Schulen das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“.

Das „Gütesiegel Berufsorientierung Hessen“ wurde mit Beginn des Schuljahres 2010 / 2011 zunächst für Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule und Förderschulen eingeführt. Im Schuljahr 2011 / 2012 wurde das Angebot auf die gymnasiale Oberstufe ausgeweitet. Damit wurde es das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“. Es ist Bestandteil des „Gesamtkonzepts Fachkräftesicherung Hessen“ der Hessischen Landesregierung und unterstützender Baustein der landesweiten Strategie zur "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf" (OloV).

Bis jetzt wurden 151 Schulen mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Sie ermöglichen ihren Schülerinnen und Schülern eine zielgerichtete Berufsorientierung. Das Gütesiegel fördert den Prozess der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern, die Kommunikation schulischer und außerschulischer Partner und den Wettbewerb von Ideen. Es hilft den beteiligten Schulen bei der Schärfung ihres schulischen Profils.

In seiner Begrüßung gratulierte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, Prof. Dr. Mathias Müller, den ausgezeichneten Schulen, denen es auf vorbildliche Weise gelungen sei, ihren Schülerinnen und Schülern eine Orientierung im Dschungel der Berufswelt zu geben und ihnen damit die Berufswahl zu erleichtern. In diesem Zusammenhang betonte er: „Orientierung ist angesichts der Vielfalt an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten dringend nötig. Allein im dualen System gibt es 340 Berufe, zwischen denen Jugendliche wählen können. Schülerinnen und Schüler müssen daher frühzeitig an die Frage der Berufswahl herangeführt werden. Dabei spielen Schulen eine ganz zentrale Rolle, denn mit der richtigen Vorbereitung auf das Berufsleben können unnötige Warteschleifen und abgebrochene Ausbildungen vermieden werden.“ Außerdem hob er die wichtige Rolle der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer hervor: „Im Namen der hessischen Wirtschaft danke ich den Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement. Denn motivierte und gut ausgebildete junge Menschen sind das wichtigste Standbein für eine positive wirtschaftliche Entwicklung in Hessen.“

Kultusministerin Nicola Beer dankte den Auditorinnen und Auditoren, die sich auch dieses Jahr wieder von der Leistungsfähigkeit der hessischen Schulen in Bezug auf die Berufs- und Studienorientierung überzeugen konnten , und freute sich über die erneut hohe Zahl zertifizierter Schulen: „Die Berufs- oder Studienwahl nach dem Schulabschluss hat erhebliche Auswirkungen auf den weiteren Lebensweg von jungen Menschen. Daher ist es so wichtig, ihnen für diese Entscheidung die notwendigen Informationen und praktischen Einblicke zur Verfügung zu stellen. Die feste Verankerung im Schulgesetz und der Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung verdeutlichen den hohen Stellenwert der damit verbundenen Maßnahmen in Hessen. Ich gratuliere den mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Schulen und freue mich, feststellen zu können, dass die Anzahl von hessischen Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler mit einer vorbildlichen Berufsorientierung auf ein eigenständiges Leben vorbereiten weiter wächst. Mein Dank gilt auch allen engagierten Mitgliedern der Schulleitungen sowie allen Lehrerinnen und Lehrern, die die Umsetzung der hohen Standards der Berufsorientierung in den Schulen erst möglich machen.“

Das Gütesiegel für Schulen mit vorbildlicher Berufs- und Studienorientierung ist ein gemeinsames Projekt

· des Hessischen Kultusministeriums,

· des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung,

· der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT,

· der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände,

· der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern,

· der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern sowie

· der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit.

Es wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung unterstützt das Projekt mit einer Summe von ca. 450.000,- Euro für die Schuljahre 2010 / 2011 bis 2013 / 2014.

 

Blumensteinschule

Wildeck-Obersuhl

Brüder-Grimm-Gesamtschule

Bebra

Elisabeth-Selbert-Schule

Zierenberg

Elsa-Brändström-Schule

Homberg / Efze

Landgräfin-Elisabeth-Schule

Stadtallendorf

Mittelpunktschule Sachsenhausen

Waldeck

Mönchebergschule Kassel

Kassel

Ohetalschule

Frielendorf / Verna

Schule Hegelsberg

Kassel

Wollenbergschule                                                 

Wetter

 

Alexander-von-Humboldt-Schule

Lauterbach

Carl-Kellner-Schule

Braunfels

Geschwister-Scholl-Schule

Alsfeld

Helmut-von-Bracken-Schule

Friedberg

Otfried-Preußler-Schule

Gladenbach / Weidenhausen 

Schule am Budenberg

Haiger

Stadtschule Biedenkopf

Biedenkopf

Theo-Koch-Schule

Grünberg

Weidigschule Butzbach

Butzbach

 

Elisabethenschule

Frankfurt

Feldbergschule

Idstein

Hans-Thoma-Schule

Oberursel

Max-Kirmsse-Schule

Idstein

Weißfrauenschule

Frankfurt

 

Albert-Schweitzer-Schule

Groß-Zimmern

Anna-Freud-Schule

Weiterstadt

Max-Planck-Gymnasium

Groß-Umstadt

Osthessen

 

Brentano-Schule

Linsengericht / Altenhaßlau

Henry-Harnischfeger-Schule

Bad Soden-Salmünster

 

Jahnschule

Hünfeld

 

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
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