Hessische IHKs gegen Rente mit 63

Die hessischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) warnen vor der Einführung der Rente mit 63 Jahren. Dies machten sie jetzt in einem Schreiben an die hessischen Mitglieder des Deutschen Bundestags deutlich.

13.03.2014: Die hessischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) warnen vor der Einführung der Rente mit 63 Jahren. Dies machten sie jetzt in einem Schreiben an die hessischen Mitglieder des Deutschen Bundestags deutlich. „Insbesondere die Einführung der Rente mit 63 sehen wir aufgrund des demografischen Wandels kritisch“, heißt es in dem Brief. Der demografische Wandel ist eine der Hauptursachen für den Fachkräftemangel, den hessische Unternehmen schon seit einiger Zeit beklagen. Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft der hessischen IHKs haben ergeben, dass in den nächsten drei Jahren jährlich durchschnittlich über 100.000 Fachkräfte fehlen werden. Vor diesem Hintergrund wird es aus Sicht der Wirtschaft immer wichtiger, dass auch ältere Arbeitnehmer dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben. Anstelle des Rentenpakets, wie es die Bundesregierung vorsieht, fordern die IHKs in dem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten daher eine längere Lebensarbeitszeit sowie eine Senkung der Arbeitskosten.

Die hessischen IHKs befürchten weiter, dass durch die Umsetzung des aktuellen Gesetzesentwurfs die Beitragslasten für Arbeitnehmer und Unternehmen unverhältnismäßig steigen könnten. „Für die kommende Generation der jungen Fachkräfte wird der Arbeitsplatz Deutschland unattraktiver“ – ebenso könnten Unternehmen wegen der hohen Arbeitskosten künftig einen Bogen um den Standort Deutschland machen, warnen die hessischen IHKs. Sie fordern die Bundestagsabgeordneten in ihrem Brief auf, „dem vorliegenden Gesetzesentwurf mit seinen negativen Auswirkungen auf die zukünftige Fachkräftesituation in Hessen in Ihrem Wahlkreis nicht zuzustimmen.“

Weitere Informationen: Julia Droege
Pressemeldungen
06.09.2018 Zuverlässige Finanzierungsperspektive für die hessische Verkehrsinfrastruktur benötigt

Verkehrspolitische Veranstaltung zur Landtagswahl Hessen am 6. September 2018
Anlässlich der Landtagswahl diskutiert der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am 6. September mit den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen über die Zukunft der hessischen Mobilität. Veranstalter sind neben dem HIHK die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVGW) Frankfurt am Main e.V. sowie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Landesgruppe Hessen.

22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
21.06.2018:
Mehr EU-Geld für Forschung – aber reicht das? Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Hessischer Industrie- und Handelskammertag
Wilhelmstraße 24-26
65183 Wiesbaden

Tel.: +49 611 1500-212
info@hihk.de