Hessische IHKs lehnen Erhöhung der Einspeisevergütung ab

Mehr Augenmaß und Weitsicht fordern die hessischen IHKs bei der Umsetzung der Energiewende in Hessen. „Erneuerbare Energien sollten nur dort gefördert werden, wo sie auch in ausreichendem Maße vorhanden sind.

20.3.2014: Mehr Augenmaß und Weitsicht fordern die hessischen IHKs bei der Umsetzung der Energiewende in Hessen. „Erneuerbare Energien sollten nur dort gefördert werden, wo sie auch in ausreichendem Maße vorhanden sind. Wo kein Wind bläst, sollte auch kein Windrad stehen“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, vor dem Hintergrund des Vorstoßes des Hessischen Wirtschaftsministeriums, Betreibern von Windrädern an windschwachen Standorten eine höhere Einspeisevergütung zu zahlen. „Die Wirtschaft trägt angesichts der EEG-Umlage genug Lasten. Was die energieintensiven Unternehmen brauchen, um international wettbewerbsfähig zu sein, sind niedrigere Strompreise und keine weitere Verteuerung aufgrund von Zugeständnissen an die Windkraftbetreiber.“ Die Senkung der Stromsteuer sei ein adäquates Mittel, das die Politik zur Entlastung der Wirtschaft in Betracht ziehen sollte. Der Geschäftsführer der hessischen IHKs warnte vor einer zunehmend einseitigen Belastung. „Die Wirtschaft ist keine unversiegbare Geldquelle, die immer dann herangezogen wird, wenn es darum geht, Mehrkosten zu schultern.“

Weitere Informationen: Annett Fleischfresser
Pressemeldungen
20.04.2018 Vorhaben der hessischen Landesregierung auf Initiative der FDP
Freiwilligkeit bei Straßenbeiträgen wird begrüßt

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Vorhaben von CDU, FDP und Grünen, den Zwang zur Erhebung von Straßenbeiträgen in Hessen abzuschaffen.

28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

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