Online-Börsen und Soziale Medien für Stellensuche immer wichtiger

Unternehmen nutzen für die Ansprache von Bewerbern immer häufiger Onlinebörsen und die Sozialen Medien. "In diesem Jahr haben 37 Prozent der befragten hessischen Unternehmen die Bewerber für angebotene Ausbildungspätze via Online-Börsen und 31 Prozent über Soziale Medien gesucht", sagte Dr. Brigitte Scheuerle, Federführerin Aus- und Weiterbildung der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern.

04.08.2014: Unternehmen nutzen für die Ansprache von Bewerbern immer häufiger Onlinebörsen und die Sozialen Medien. "In diesem Jahr haben 37 Prozent der befragten hessischen Unternehmen die Bewerber für angebotene Ausbildungspätze via Online-Börsen und 31 Prozent über Soziale Medien gesucht", sagte Dr. Brigitte Scheuerle, Federführerin Aus- und Weiterbildung der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern. Die hessischen IHK-Unternehmen hätten in den letzten Jahren immer mehr Anstrengungen unternommen, um Schülerinnen und Schüler anzusprechen und Bewerber zu rekrutieren. Dies habe eine Umfrage der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen zu den Rekrutierungswege gezeigt.

Das bedeutendste Rekrutierungsinstrument ist demnach weiterhin das Internet, das zwei Drittel der Unternehmen nutzen. Hierfür setzen sie vor allem die eigene Homepage ein. Darüberhinaus nutzen 58 Prozent die IHK-Lehrstellenbörse. Sie setzen zunehmend auch auf Onlinebörsen (2014: 37 %, 2013: 33%) und auf die Sozialen Medien (2014: 31 %, 2013: 25%). Diese sind in den Augen der Personalverantwortlichen zielführende und häufig genutzte Wege für die Azubi-Rekrutierung.

Viel läuft auch über persönliche Empfehlungen. 53 % der Unternehmer machen davon Gebrauch, während Stellenanzeigen weiter rückläufig sind. Setzten 2013 noch 40 % der Unternehmen Stellenanzeigen in Zeitungen ein, so nannten dies 2014 nur noch 36 %.

39 Prozent der befragten Unternehmen gehen auf Ausbildungsmessen, ebensoviele direkt an die Schulen, um an geeignete Bewerber zu kommen und Schülerinnen und Schüler für die duale Berufsausbildung zu begeistern.

Weitere Informationen: Anne Waldeck
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