Berufsabschluss lässt sich auch nachholen

Rund 1600 Menschen in Hessen holen jährlich ihren Berufsabschluss mit Prüfungen bei den Industrie- und Handelskammern nach. Dies soll in Zukunft deutlich mehr werden. Dafür sorgt eine hessenweite Offensive des Hessischen Wirtschaftsministers gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern unter dem Motto „ProAbschluss“.

27.04.2015: Rund 1600 Menschen in Hessen holen jährlich ihren Berufsabschluss mit Prüfungen bei den Industrie- und Handelskammern nach. Dies soll in Zukunft deutlich mehr werden. Dafür sorgt eine hessenweite Offensive des Hessischen Wirtschaftsministers gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern unter dem Motto „ProAbschluss“. Damit wollen die hessischen IHK-Unternehmen dazu beitragen, die drohende Fachkräftelücke zu schließen. "Wir wollen den Unternehmen und ihren an- und ungelernten Beschäftigten Chancen für das Erreichen eines Berufsabschlusses aufzeigen", sagt Dr. Brigitte Scheuerle, Federführer Aus- und Weiterbildung der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern. Denn bereits jetzt fehlen allein in technischen Berufen über 39.000 Fachkräfte, für das Jahr 2030 ist über alle Qualifizierungsstufen im beruflichen Bereich ein Engpass von 100.000 Fachkräften zu erwarten.
Die IHK-Konjunkturumfragen zeigen immer wieder auf, dass bis zu einem Drittel der Unternehmen fehlende Fachkräfte als wirtschaftliches Risiko begreifen.In der Offensive „ProAbschluss“ informieren die IHKs die Mitgliedsunternehmen zu Fragen des Nachholens von Berufsabschlüssen und zeigen Wege der Qualifizierung und Finanzierung auf. Zudem werden sie Beratern in Arbeitsagenturen, Jobcentern und Bildungsinstitutionen den bisher wenig bekannten Weg der "Externenprüfung" aufzeigen.

Weitere Informationen: Anne Waldeck
Pressemeldungen
20.04.2018 Vorhaben der hessischen Landesregierung auf Initiative der FDP
Freiwilligkeit bei Straßenbeiträgen wird begrüßt

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Vorhaben von CDU, FDP und Grünen, den Zwang zur Erhebung von Straßenbeiträgen in Hessen abzuschaffen.

28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de