Engagement wird belohnt: Hessens beste IHK-Absolventen der Weiterbildung in Wiesbaden ausgezeichnet

Mit der Landesbestenehrung setzen die hessischen Industrie- und Handelskammern einen positiven Kontrapunkt in der Diskussion um Fachkräftemangel und Qualifikationsdefizite. Damit wird unterstrichen, dass Investitionen in die Weiterbildung der Beschäftigten notwendig sind, um den Wirtschaftsstandort Hessen zu stärken und zur Fachkräftesicherung beizutragen.

19.10.2015: Mit der Landesbestenehrung setzen die hessischen Industrie- und Handelskammern einen positiven Kontrapunkt in der Diskussion um Fachkräftemangel und Qualifikationsdefizite. Damit wird unterstri­chen, dass Investitionen in die Weiterbildung der Beschäftigten not­wendig sind, um den Wirtschaftsstandort Hessen zu stärken und zur Fachkräftesicherung beizutragen.

 

Jedes Jahr absolvieren hessenweit über 4.000 Fachkräfte eine aner­kannte IHK-Weiterbildung. Die Teilnehmer mit den besten Abschlüs­sen aus dem Prüfungsjahrgang Winter 2014/15 und aus dem Früh­jahr 2015 wurden heute Abend im Kurhaus Wiesbaden von Dr. Thomas Schäfer, Hessischer Minister der Finanzen, und Prof. Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der IHK-Arbeitsgemeinschaft Hessen, ausgezeichnet. Geehrt wurden die 53 Besten in ihren jeweiligen  Weiterbildungsabschlüssen als Fachwirte, Fachkaufleute oder Meister.

 

„Weiterbildung bedeutet eine Vertiefung beziehungsweise Erweiterung einer bereits bestehenden Vorbildung. Sie ist ein elementarer Baustein bei der zukunftsgerichteten Beschäftigung und Entwicklung von Mitarbeitern in den Unternehmen“, betonte
Prof. Dr. Mathias Müller in seiner Begrüßungsansprache.
„IHK-Weiterbildungsabschlüsse sind das richtige Instrument für beruflich Qualifizierte, die eine anspruchsvolle berufliche Karriere einschlagen wollen. Die Absolventen haben bewiesen, dass sie diszipliniert, fleißig und gewissenhaft sind, da sie als Berufstätige viel Freizeit für ihren Abschluss opfern mussten“, lobte Müller die Absolventen.

 

„In vielen Fällen werden die Teilnehmer von ihren Arbeitgebern unterstützt. Das ist vorbildlich. Ich kann weiterhin jeden Arbeitgeber nur dazu ermutigen, den eigenen Mitarbeitern Weiterqualifikationen zu ermöglichen – so lassen sich zukünftige Führungskräfte aufbauen und die betriebliche Praxis im Alltag erfolgreich meistern“, betonte Finanzminister Schäfer. Er ging auch auf die Auswirkungen des demografischen Wandels auf kleinere und mittelständische Betriebe ein: „Schon heute haben viele Unternehmen Probleme, ihre offenen Stellen zu besetzen. Keine Frage: Die hessische Wirtschaft ist bestens aufgestellt und die konjunkturelle Lage ist gut, aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Fachkräfte dringend gesucht werden. Die Weiterbildungsangebote der IHK sind ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel in Hessen erfolgreich entgegenzutreten. Wer hier beispielsweise seinen Meister oder Fachwirt erwirbt, ist damit dem Bachelor-Abschluss gleichgestellt und nimmt eine weitere Stufe auf der Fachkräfte-Leiter. Die IHKs greifen immer wieder zentrale Themen wie Fachkräftemangel und Qualifikationsdefizite auf, geben sie an die Politik weiter und erarbeiten zugleich eigene Angebote. An dieser Stelle zeigt sich erneut sehr deutlich, wie wichtig die Arbeit der IHKs für die Wirtschaft in Hessen ist!“

 

Als zukünftige Führungskräfte haben die gut 4.000 erfolgreichen Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus ganz Hessen passgenaue Qualifikationen für die betriebliche Praxis erworben. Fachwirte, Meister und Fachkaufleute sind europaweit dem Bachelor-Abschluss gleichgestellt und können als „Bachelor professional“ auch international tätig sein.

 

Von den 53 Besten legten vier ihre Weiterbildungsprüfung in der
IHK Darmstadt, 19 in der IHK Frankfurt am Main, vier in der IHK Fulda, drei in der IHK Gießen-Friedberg, drei in der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, acht in der IHK Kassel-Marburg, einer in der IHK Limburg, fünf in der IHK Offenbach am Main und sechs in der IHK Wiesbaden ab.

 

Weitere Informationen: Elisa Wrabetz
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