Flüchtlingsunterkünfte: Neue Regeln für Bewacher Hessische IHKs für mehr Qualifikation im Bewachungsgewerbe

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Gesetzentwurf mit neuen Regeln für das Bewachungsgewerbe präsentiert.

04.03.2016: Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Gesetzentwurf mit neuen Regeln für das Bewachungsgewerbe präsentiert. Hintergrund sind Übergriffe in Flüchtlingsunterkünften durch das Bewachungspersonal. Die Vorschläge, die nun im Bundestag diskutiert werden, sehen strengere Voraussetzungen für die Tätigkeit als Bewacher vor. Bewachungsunternehmer müssen einen Sachkundenachweis erbringen und persönlich zuverlässig sein, was ausgeschlossen ist, wenn sie zuvor wegen bestimmter Straftaten verurteilt wurden, z.B. wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Diese Zuverlässigkeitsüberprüfung von Bewachungsunternehmern und allen Mitarbeitern soll zukünftig alle drei Jahre wiederholt werden.

 

Die hessischen IHKs unterstützen, dass Bewachungsunternehmer und Personal, das in leitender Funktion Flüchtlingsunterkünfte bewacht, einen IHK-Sachkundenachweis erbringen müssen. „Wer für das Wohl anderer Menschen mitverantwortlich ist, sollte dafür gut geschult sein“, erklärt Friedemann Götting-Biwer, Justitiar der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern. Für das übrige Bewachungspersonal bleibt es demgegenüber bei einem Unterrichtungsverfahren, das ebenfalls bei den IHKs stattfindet. Zurzeit gibt es wegen der wachsenden Anzahl an Flüchtlingsunterkünften eine starke Nachfrage nach den verpflichtenden IHK-Unterrichtungen im Bewachungsgewerbe, weshalb die hessischen IHKs ihr Angebot permanent ausweiten. „Anders als dies teilweise durch die Medien geistert, handelt es sich dabei gerade nicht um einen bloßen Absitz-Schein“, stellt Götting-Biwer klar. Vielmehr müssten alle Teilnehmer der 40-stündigen Unterrichtung erfolgreich mündliche und schriftliche Verständnisfragen beantworten, um den Unterrichtungsnachweis zu erhalten. Die dafür notwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache seien nicht immer vorhanden, so die IHK-Arbeitsgemeinschaft, weshalb nicht jeder Kandidat den Unterrichtungsnachweis erhält. Die IHK Arbeitsgemeinschaft appelliert daher an die Unternehmen und die Agenturen für Arbeit, darauf zu achten, dass diejenigen, die sich für eine Unterrichtung anmelden, sprachlich entsprechend qualifiziert sind.

Weitere Informationen: Anne Waldeck
Pressemeldungen
22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

14.06.2018 Wasserkosten der Unternehmen in Hessen sehr unterschiedlich
153.000 Euro Preisunterschied pro Jahr und Standort

Die Wasserkosten der Unternehmen in Hessen fallen sehr unterschiedlich aus. Sie sind in den teuersten Kommunen bis zu viermal höher als in den günstigsten Kommunen. Wobei der Anteil der Abwasserkosten an den gesamten Wasserkosten bis zu 80 Prozent betragen kann und somit als der Kostentreiber gilt. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Frisch- und Abwassermonitors des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
24.05.2018:
Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de