Nach US-Präsidentschaftswahl: Verpflichtung auf Kontinuität und Verlässlichkeit

Die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten stellt die europäisch-amerikanischen Handelsbeziehungen möglicherweise vor neue Herausforderungen. Der Wahlkampf in den USA war geprägt durch Globalisierungsängste und Kritik am Freihandel.

09.11.2016: Die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten stellt die europäisch-amerikanischen Handelsbeziehungen möglicherweise vor neue Herausforderungen. Der Wahlkampf in den USA war geprägt durch Globalisierungsängste und Kritik am Freihandel. Die politischen Äußerungen von Trump im Wahlkampf hatten die Vermutung genährt, dass die Handelsbeziehungen einer Belastungsprobe unterzogen werden. Seine ersten Äußerungen nach der Wahl, insbesondere die Hinweise auf faire Beziehungen mit den Handelspartnern, zeigen, dass er möglicherweise auch andere Akzente setzen will.

 

Seit 2009 sind die USA der wichtigste Exportmarkt für hessische Unternehmen vor Frankreich. Betrachtet man den Fünfjahreszeitraum 2010 – 2015, so stiegen die hessischen Lieferungen in die USA um 61 Prozent, damit hat der US-Markt einen wesentlichen Anteil am hessischen Exportwachstum.

 

Die wirtschaftliche Verflechtung mit den USA ist eng. Deutsche Firmen spielen in der US-Wirtschaft eine nicht zu unterschätzende Rolle; sie beschäftigen in den USA rund 580 000 Mitarbeiter. In keinem anderen Land haben hessische Unternehmen mehr investiert als in den USA. Der Bestand an hessischen Direktinvestitionen (unmittelbar) in den USA summiert sich auf 56 Milliarden Euro.

 

In umgekehrter Richtung belaufen sich die Investitionen von US-Firmen in Deutschland auf 53 Milliarden Euro. Mit Stand von 2015 gab es 602 amerikanische Unternehmen allein im Bezirk der IHK Frankfurt am Main (Stadt Frankfurt, Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis).

 

„Wichtig für die transatlantischen Handelsbeziehungen sind Kontinuität und Verlässlichkeit. Der künftige US-Präsident wird einen Weg in der Außenwirtschaftspolitik finden müssen, der den transatlantischen Handelsbeziehungen die nötige Stabilität und Berechenbarkeit gibt", sagte Prof. Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern.

Weitere Informationen: Anne Waldeck
Pressemeldungen
08.01.2018 Gewerbesteuerliche Belastungen für die Reise- und Touristikbranche
„Urlaubssteuer“ - nein danke!

Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Anliegen der Reiseverbände in Deutschland, die Praxis der Hinzurechnung von Hotelleistungen für Reise- und Tourismusunternehmen bei der Gewerbesteuer („Urlaubssteuer“) nachhaltig zu ändern.

18.12.2017 „eHighway“–Teststrecke auf A5 zwischen Mörfelden und Weiterstadt
Konsequenter Schritt bei Umsetzung der hessischen Mobilitätsstrategie

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) begrüßt die Vorstellung des von Hessen Mobil geleiteten Verbundprojekts „ELISA“ - Elektrifizierter, innovativer Schwerlastverkehr auf Autobahnen.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
09.11.2017:
Positive Entwicklung bei Steuereinnahmen für Steuerreform nutzen Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro des Hessischen Industrie- und Handelskammertages
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de