Landesentwicklungsplan zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts nutzen

Die vom hessischen Wirtschaftsminister Al Wazir angekündigte Änderung des hessischen Landesentwicklungsplans bringt nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) Gefahren für die Entwicklung der Unternehmen.

25.04.2017: Die vom hessischen Wirtschaftsminister Al Wazir angekündigte Änderung des hessischen Landesentwicklungsplans bringt nach Ansicht der Arbeits-gemeinschaft Hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) Gefah-ren für die Entwicklung der Unternehmen.

 

ARGE-Vorsitzender Eberhard Flammer betonte: „Wir begrüßen das Ziel der Landesregierung, mehr Wohnraum zu schaffen. Nur darf dies nicht zu Lasten der Unternehmen gehen. Zukünftig soll es noch einfacher möglich sein, Wohnungen in Industrie- und Gewerbegebieten zu bauen. Das wird zu massiven Konflikten mit den bestehenden Unternehmen führen. Men-schen wollen in ihrer Wohnung ihre Ruhe haben, das passt aber nicht in ein Gewerbegebiet, in dem teilweise rund um die Uhr gearbeitet wird“.

 

Die ARGE fordert deshalb, diese Konflikte nicht weiter zu verschärfen, sondern andere Wege für den Wohnungsbau zu suchen. Der Schlüssel für die Ausweisung von Flächen für den Wohnungsbau liege aus Sicht der Wirtschaft bei den Kommunen und in einer stärkeren Regionalisierung. Das Land müsse die Kommunen dabei noch stärker unterstützen.

 

„Die Kommunen müssen mit den Flächenressourcen strategisch umgehen. Es gilt, Entwicklungspotenziale für Wohnen und für das Gewerbe bereitzuhalten. Denn die Menschen, die eine Wohnung suchen brauchen auch ei-nen Arbeitsplatz“, so Flammer.

 

Der Landesentwicklungsplan könne ein gutes Instrument sein, um die Rahmenbedingungen für die hessischen Unternehmen zu verbessern.
Der ebenfalls angekündigte Schwerpunkt Breitbandausbau weise dabei
in die richtige Richtung. Flammer erklärte: „Die ARGE wird sich intensiv
in die Diskussion über den Plan einbringen.“

Weitere Informationen: Klaus Linke
Pressemeldungen
14.11.2017 Die ARGE zur „Hessenkasse“

„Ja“ zur Entschuldung der hessischen Kommunen von Kassenkrediten, aber kein faktischer Zwang zur weiteren Anhebung der Realsteuerhebesätze.

13.11.2017 Gründerreport 2017 erschienen
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Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich auf die Zahl der Unternehmensgründungen in Hessen aus: „Wer heute den Schritt in die Selbständigkeit wagt, tut dies gut vorbereitet und auf der Basis von qualifizierten Chancen“, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE), Eberhard Flammer. Die Zahl der Betriebe, die aus der Not heraus gegründet werden, nimmt hingegen weiter ab. Das ist das Ergebnis des Gründerreports 2017, den die hessischen Industrie- und Handelskammern gemeinsam mit den Handwerkskammern (HWKs) in Hessen aufgestellt haben.

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