Mehr Ausbildungsverträge in IHK-Berufen
Flammer: „Berufsausbildung wieder stärker gefragt"

In diesem Sommer beginnen wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung in IHK-Berufen. „Das zeigt die steigende Zahl der Ausbildungsverträge, die bei den hessischen Industrie-und Handelskammern (IHKs) eingetragen werden“, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs (ARGE) Eberhard Flammer.

Unternehmen, die IHK-Mitglieder sind, stellen rund 60 Prozent aller Ausbildungsplätze in Hessen. Die IHKs haben bis Ende Juli 2017 hessenweit 17.985 Verträge und somit 377 Verträge mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahrs registriert. Das bedeutet eine Steigerung um 2,1 Prozent. Die Zuwächse seien vor allem in den technischen Berufen zu finden.

449 junge Menschen, die bei IHK-Unternehmen eine Ausbildung starten, stammen aus den Hauptherkunftsländern der Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr hatten 278 junge Menschen mit Pässen aus den Flüchtlingsländern eine Ausbildung begonnen.

 

„Die Berufsausbildung ist wieder stärker gefragt. Wir stellen in den letzten Jahren deutlich mehr Interesse bei Schulabgängern und Eltern an der dualen Ausbildung fest", erklärt Flammer erfreut.

 

Die vielen Aktivitäten zur Berufsorientierung, wie beispielsweise dem Einsatz von Ausbildungsbotschaftern in den Schulen oder der Organisation von Berufsmessen, mit denen die hessischen IHKs über den hohen Bedarf ihrer Unternehmen an zukünftigen beruflich gebildeten Fachkräften informieren, tragen Früchte. „Jetzt heißt es dran bleiben“, so Flammer und fordert „Berufsorientierung an allen Schulen, auch an den Gymnasien.“

Weitere Informationen: Klaus Linke
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