Ausbildungsumfrage 2017

Die IHK-Organisation befragt regelmäßig im Frühjahr bundesweit ihre ausbildenden Unternehmen zur aktuellen Aus- und Weiterbildungssituation.

Seit elf Jahren befragen die IHKs ihre Ausbildungsunternehmen regelmäßig zu Herausforderungen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen und bei der Berufsorientierung sowie zu ihrer Bereitschaft, ihre Mitarbeiter weiterzubilden. An der Umfrage im Frühjahr 2017 haben sich rund 700 Unternehmen in Hessen beteiligt. Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier. 

 

Ein Viertel aller Unternehmen konnten 2016 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. 

 

Die Unzufriedenheit mit den Berufsvorstellungen von Schülerinnen und Schülern hat im Vergleich zu den Vorjahres-Umfragen einen Höchstand erreicht. 

 

20 Prozent der Unternehmen planen in den nächsten zwei Jahren Flüchtlinge einzustellen.

 

Gute Sprachkenntnisse und ein sicherer Aufenthaltstatus sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Einstellung von Flüchtlingen.

 

Vor dem Hintergrund von Wirtschaft 4.0. schreiben Unternehmen bei der Rekrutierung neuer Auszubildender wachsende Bedeutung bei den IT-Kompetenzen, dem selbständigen Handeln und der Kommunikationsfähigkeit zu. 

 

Bei einer Abfrage nach Formen der innerbetrieblichen Weiterbildung zeigt sich das große Spektrum an Maßnahmen, auf das die Betriebe zurückgreifen. Am beliebtesten unter den Weiterbildungsformaten ist nach wie vor das klassische Firmenseminar. Große Verbreitung haben auch die selbstgesteuerten Weiterbildungsformen, wie die selbständige Lektüre von Fachliteratur. Ein berufsbegleitendes Studium wird von über einem Drittel der Betriebe unterstützt.

 

Die Befragten gaben zudem an, dass sich im Durchschnitt knapp 40 Prozent ihrer Mitarbeiter im letzten Jahr weitergebildet haben.

 

IHK-Produkte erzielen hohe Vertrauenswerte und übertreffen mit dem Zeugnis über die Berufsausbildung sogar Hochschulabschlüsse. 

 

IHK Ausbildungsumfrage Hessen 2017

Weitere Informationen: Dr. Brigitte Scheuerle
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