Berufsausbildungsvorbereitung

Die demografische Entwicklung führt dazu, dass immer mehr Unternehmen auch Lernschwächeren mit guten sozialen Kompetenzen eine Chance geben wollen.

Die Instrumente der Berufsausbildungsvorbereitung eignen sich hervorragend, um junge Menschen zur Ausbildungsreife zu führen und sie dann in Berufsausbildung zu übernehmen. Sie helfen auch Unternehmen, die bislang noch nicht ausgebildet haben, den Umgang mit jungen Menschen für einen kürzeren Zeitraum als eine dreijährige Ausbildungsdauer auszuprobieren.

In Hessen gibt es das von der Arbeitsagentur geförderte Langzeitpraktikum, die Einstiegsqualifizierung (EQ). Der Übergang in duale Berufsausbildung ist wissenschaftlich nachgewiesen recht hoch. Hier finden Sie die Informationen der Arbeitsagentur zur Einstiegsqualifizierung.

Ein zweites Instrument ist der Qualibaustein. Mit ihm können Unternehmen sowohl junge Menschen an die duale Berufsausbildung heranführen bzw. im Rahmen einer Personalentwicklung An- und Ungelernte mit Berufserfahrung nachqualifizieren. Als Perspektive der Nachqualifizierung ist sogar die Zulassung als Externe zu einer Berufsausbildungsprüfung möglich. Dieses Modell hat 2010 den Innovationspreis des Bundesinstituts für Berufsbildung erhalten.

Download: Infos zur Einstiegsqualifizierung
Qualibaustein
Weitere Informationen: Dr. Brigitte Scheuerle
Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

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DIHK-Thema der Woche
21.06.2018:
Mehr EU-Geld für Forschung – aber reicht das? Lesen Sie hier mehr
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