Studienabbrecher

Rund 30 bis 40 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium vorzeitig ab. Für die berufliche Neuorientierung bieten die hessischen Industrie- und Handelskammern Beratung an.

Rund 30 bis 40 Prozent der Studierenden beenden ihr Studium nicht mit einem Abschluss, sondern brechen ab. Ursachen sind Leistungsprobleme oder Versagensängste bei den Prüfungen, finanzielle Überforderung, mangelnde Motivation, aber auch Unzufriedenheit mit den Studienbedingungen.

 

Für die berufliche Neuorientierung bieten die hessischen Industrie- und Handelskammern Beratung an. Sie haben sich hierfür mit den lokalen Hochschulen und den Hochschulteams der Arbeitsagenturen vernetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studienzweifler möglichst frühzeitig über alternative Berufswege informiert werden.

 

Viele IHK-Unternehmen haben bereits gute Erfahrungen mit diesem Personenkreis gemacht. Denn ehemalige Studierende sind reifer, aufgrund der Neuorientierung leistungsbereit und zielstrebig sowie loyal gegenüber dem Ausbildungsunternehmen. Häufig haben sie bereits Erfahrungen durch Nebenjobs und sind selbständiger als Schulabgänger.

 

Die IHK-Ausbildungsberater informieren gerne Studienzweifler zur Wahl eines geeigneten Ausbildungsberufs und zu Möglichkeiten, ihre bisher erworbenen Studienleistungen in die Berufsausbildung einzubringen bzw. anrechnen zu lassen. Diese Beratung gilt selbstverständlich auch für IHK-Unternehmen.

 

Für IHK-Unternehmen, die speziell nach Studienabbrechern suchen, gibt es die Möglichkeit auf einer speziellen Plattform zu werben. www.studienabbrecher.com ist die zentrale Plattform, auf der sich Studienzweifler und interessierte Unternehmen treffen. Dieses Portal wird auch von der Bundesagentur für Arbeit empfohlen.

Pressemeldungen
14.11.2017 Die ARGE zur „Hessenkasse“

„Ja“ zur Entschuldung der hessischen Kommunen von Kassenkrediten, aber kein faktischer Zwang zur weiteren Anhebung der Realsteuerhebesätze.

13.11.2017 Gründerreport 2017 erschienen
Hessen verzeichnet mehr Betriebe

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich auf die Zahl der Unternehmensgründungen in Hessen aus: „Wer heute den Schritt in die Selbständigkeit wagt, tut dies gut vorbereitet und auf der Basis von qualifizierten Chancen“, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE), Eberhard Flammer. Die Zahl der Betriebe, die aus der Not heraus gegründet werden, nimmt hingegen weiter ab. Das ist das Ergebnis des Gründerreports 2017, den die hessischen Industrie- und Handelskammern gemeinsam mit den Handwerkskammern (HWKs) in Hessen aufgestellt haben.

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DIHK-Thema der Woche
09.11.2017:
Positive Entwicklung bei Steuereinnahmen für Steuerreform nutzen Lesen Sie hier mehr
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