Studienabbrecher

Rund 30 bis 40 Prozent der Studierenden brechen ihr Studium vorzeitig ab. Für die berufliche Neuorientierung bieten die hessischen Industrie- und Handelskammern Beratung an.

Rund 30 bis 40 Prozent der Studierenden beenden ihr Studium nicht mit einem Abschluss, sondern brechen ab. Ursachen sind Leistungsprobleme oder Versagensängste bei den Prüfungen, finanzielle Überforderung, mangelnde Motivation, aber auch Unzufriedenheit mit den Studienbedingungen.

 

Für die berufliche Neuorientierung bieten die hessischen Industrie- und Handelskammern Beratung an. Sie haben sich hierfür mit den lokalen Hochschulen und den Hochschulteams der Arbeitsagenturen vernetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studienzweifler möglichst frühzeitig über alternative Berufswege informiert werden.

 

Viele IHK-Unternehmen haben bereits gute Erfahrungen mit diesem Personenkreis gemacht. Denn ehemalige Studierende sind reifer, aufgrund der Neuorientierung leistungsbereit und zielstrebig sowie loyal gegenüber dem Ausbildungsunternehmen. Häufig haben sie bereits Erfahrungen durch Nebenjobs und sind selbständiger als Schulabgänger.

 

Die IHK-Ausbildungsberater informieren gerne Studienzweifler zur Wahl eines geeigneten Ausbildungsberufs und zu Möglichkeiten, ihre bisher erworbenen Studienleistungen in die Berufsausbildung einzubringen bzw. anrechnen zu lassen. Diese Beratung gilt selbstverständlich auch für IHK-Unternehmen.

 

Für IHK-Unternehmen, die speziell nach Studienabbrechern suchen, gibt es die Möglichkeit auf einer speziellen Plattform zu werben. www.studienabbrecher.com ist die zentrale Plattform, auf der sich Studienzweifler und interessierte Unternehmen treffen. Dieses Portal wird auch von der Bundesagentur für Arbeit empfohlen.

Pressemeldungen
01.06.2018 Aktuelle HIHK-Umfrage: Konjunktur bleibt auf hohem Niveau
Fachkräftemangel größte Sorge der hessischen Wirtschaft

Die hessische Wirtschaft bleibt weiterhin sehr gut aufgestellt. Geschäftslage und -erwartungen bewegen sich auch im Frühsommer auf hohem Niveau. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

23.05.2018 Wirtschaft fordert Programmauftrag ein
Umfrage unter den Hessischen IHKs ergibt klares Petitum für Qualitätsjournalismus / Quoten sehr umstritten

Mit einem Gebührenanteil von über neun Prozent sind die Unternehmer die größte Gruppe der Fernsehzuschauer. Im Rahmen der Debatte um eine weitere Erhöhung der Rundfunkgebühren und um mögliche Umstrukturierungen des Systems meldet sich die Hessische Unternehmerschaft mit einer klaren Erwartungshaltung an Radio und Fernsehen von ARD und ZDF. Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Vollversammlungen aller Hessischen IHKs ergab ein klares Petitum für den Fortbestand des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR – ARD, ZDF, Deutschlandradio, ARTE). Doch verbinden die Unternehmer, deren Unternehmen nach Mitarbeiterzahl und Niederlassungen gestaffelt Rundfunkgebühren leisten, klare Forderungen an das Angebot von Radio und Fernsehen.

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DIHK-Thema der Woche
24.05.2018:
Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen Lesen Sie hier mehr
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