Erfolgsfaktoren für Innovationen der hessischen Unternehmen

Ist die Realisierung von innovativen Produkten und Prozessen finanzierungsseitig gefährdet? Um hierüber Informationen zu erhalten, hat die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern eine Untersuchung in Auftrag gegeben, welche die Erfolgsfaktoren und Hemmnisse von Innovationsaktivitäten hessischer Unternehmen analysiert.

Die Verfügbarkeit von Finanzmitteln ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass neue Produkte und Dienstleistungen oder neue Produktionsprozesse entwickelt und umgesetzt werden können. Deutschlandweit hält nach einer Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) rund jedes vierte innovationsaktive Unternehmen Verbesserungen bei der Innovationsfinanzierung für die wichtigste Maßnahme zur langfristigen Sicherung des Innovationsstandortes.

 

In den letzten Jahren war das Finanzwesen vielfältigen Veränderungen unterworfen, die teilweise spürbare Rückwirkungen auf die Fremdfinanzierungsbedingungen innovativer Unternehmen haben. So hatte bereits Basel II die Banken veranlasst, sich bei der Vergabe von Krediten und der Ausgestaltung von Kreditkonditionen stärker als zuvor an den Risiken der Kreditnehmer zu orientieren. Diese Risiken haben sich durch die internationale Finanzkrise von 2008 zumindest kurzfristig erhöht. Als Folge der Finanzkrise müssen die Banken darüber hinaus im Rahmen des reformierten Regelwerks der Bankenaufsicht (Basel III) ihre Eigenkapitalquote in den kommenden Jahren spürbar zu erhöhen. Es ist zu befürchten, dass diese und andere Entwicklungen einige Banken veranlassen werden, bei der Kreditvergabe zurückhaltender zu agieren und sich somit die Probleme des Finanzsektors zunehmend restriktiv auf die Realwirtschaft auswirken. Dies wirft die Frage auf, ob und gegebenenfalls in welchem Maße die Realisierung von innovativen Produkten und Prozessen finanzierungsseitig gefährdet sind.


Um hierüber Informationen zu erhalten, hat die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern eine Untersuchung in Auftrag gegeben, welche die Erfolgsfaktoren und Hemmnisse von Innovationsaktivitäten hessischer Unternehmen analysiert:

 

Langfassung der Studie

 

Kurzfassung der Studie

 

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Finanzierungsbedingungen für Innovationen: Welche Bedeutung kommt der Innenfinanzierung von Innovationsprojekten zu; in welchem Maße werden externe Finanzmittel benötigt? Welche Rollen spielen dabei die Banken und Beteiligungskapitalgeber? Wo bestehen aus Sicht der Kapitalnehmer und Kapitalgeber besondere Probleme bei der Innovationsfinanzierung? Inwieweit sind öffentliche Programme zur Innovationsförderung den Unternehmen bekannt und werden auch in Anspruch genommen? Welche anderen – nicht-finanziellen – Erfolgsfaktoren sind für Innovationsaktivitäten von besonderer Bedeutung? In der vorliegenden Studie werden diese und andere Fragestellungen analysiert und Lösungsalternativen zur Sicherung und Steigerung der Innovationsfähigkeit hessischer Unternehmen aufgezeigt.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Steigleder
Pressemeldungen
06.09.2018 Zuverlässige Finanzierungsperspektive für die hessische Verkehrsinfrastruktur benötigt

Verkehrspolitische Veranstaltung zur Landtagswahl Hessen am 6. September 2018
Anlässlich der Landtagswahl diskutiert der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am 6. September mit den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen über die Zukunft der hessischen Mobilität. Veranstalter sind neben dem HIHK die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVGW) Frankfurt am Main e.V. sowie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Landesgruppe Hessen.

22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

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