Persönliche Haftungsrisiken und Organisationspflichten im Außenhandel

für Geschäftsführer, Vorstände und Trade Compliance Führungskräfte

Wann und Wo :

Datum:11.04.2018
Veranstaltungsort:IHK Darmstadt
Adresse:Rheinstr. 89, 64295 Darmstadt
Veranstalter:IHK Darmstadt
Anmeldung bis:03.04.2018

Ansprechpartner :

Name:Diana Leiß
Telefon:06151 871 128
E-Mail:leiss@darmstadt.ihk.de

Kurztext :

Bei einem Verstoß gegen Außenhandelsvorschriften stehen häufig die Geschäftsführung und die verantwortlichen Trade Compliance Führungskräfte im Fokus der Ermittlungsbehörden. Der beste Schutz gegen persönlichen Haftungsrisiken ist der Nachweis einer ausreichenden, angemessenen und effizienten Organisation und Aufsicht der Import und Export Abläufe. Wie Sie in Ihrem Unternehmen ein  Trade Compliance Management System aufbauen, erfahren Sie im Seminar am 11. April..

Bei einem Verstoß gegen Außenhandelsvorschriften stehen häufig die Geschäftsführung und die verantwortlichen Trade Compliance Führungskräfte im Fokus der Ermittlungsbehörden. Vorschriften im Außenhandel ergeben sich aus: Außenwirtschaftsrecht, Zollrecht, Exportkontrolle, Embargos, Finanzsanktionen und aus dem Meldewesen.


Der beste Schutz für die Geschäftsführung und die Trade Compliance Führungskräfte gegen persönlichen Haftungsrisiken ist der Nachweis einer ausreichenden, angemessenen und effizienten Organisation und Aufsicht der Import und Export Abläufe. Es geht somit um den Aufbau und die ständige Verbesserung eines „prüferfesten“ Trade Compliance Management Systems.


Das Seminar beschreibt die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen an ein Trade Compliance Management System und wie diese Anforderungen maßgeschneidert in ihrem Unternehmen umgesetzt werden können.




Inhalt:


A) Persönliche Haftungsrisiken



  • Geschäftsführung und Trade Compliance Führungskräfte im Fokus der Ermittlungsbehörden bei Verstößen gegen Außenwirtschaftsrecht, Exportkontrolle, Handelsembargos, Finanzsanktionen, Zollrecht und Meldewesen im internationalen Kapital- und Zahlungsverkehr

  • Typischer Gang einer Ermittlung durch Hauptzollamt, Zollfahndung und Staatsanwaltschaft

  • Worst-Case Vorwurf gegen Geschäftsführung und Trade Compliance Führungskräfte: Vorsätzliche Beteiligung an dem Verstoß durch mangelhafte bzw. unterlassene Organisation und Kontrolle

  • Worst-Case Szenarien für Geschäftsführung und Trade Compliance Führungskräfte: Freiheits- oder Geldstrafe, hohe Geldbuße, Entfernung aus der Geschäftsführung oder Führungsposition auf behördlichen Druck (Stichwort: Mangelnde Zuverlässigkeit)


B) Strategie gegen diese persönlichen Haftungsrisiken: Erfüllung der Trade Compliance Organisations-und Aufsichtspflichten



  • Aufbau, ständige Verbesserung und Überwachung einer effizienten und wirksamen Trade Compliance Organisation

  • Pflicht und Recht zur Organisation, Delegation, Anweisung und Kontrolle

  • Typische Inhalte einer Trade Compliance Organisation (nicht abschließend): Rollen, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen, Prozesse, Komitees, Handbücher, Arbeitsanweisungen, Schulungen, Kontrollen, Reporting, IT-Systeme

  • Trade Compliance Mitarbeiter als Berater des Unternehmens, nicht als „Umsatz-Verhinderer“. Schlankes, flankierendes Begleiten der unternehmensinternen Wertschöpfung von Einkauf über F+E, Produktion bis zum Vertrieb. Gemeinsames Ziel: Legale Umsätze und integre Geschäfte


C) Im Falle eines Verstoßes: Wirksame Trade Compliance Organisation als „Haftpflichtversicherung“ für Geschäftsführung und Trade Compliance Führungskräfte



  • Erfüllung der Trade Compliance Organisations- und Aufsichtspflichten befreit Geschäftsführung und Trade Compliance Führungskräfte von den persönlichen Haftungs- und Reputationsrisiken

  • Ziel bei einem Verstoß: Geldbuße nur gegen das Unternehmen, nicht auch gegen Geschäftsführung oder Trade Compliance Führungskräfte

  • Best-Case: Völlige Straffreiheit durch gesetzliche geregelte freiwillige Selbstanzeige und Nachweis einer effizienten Trade Compliance Organisation


Referent: Dirk Hagemann ist Trade Compliance Consultant, Rechtsanwalt und Inhaber des Beratungsunternehmens Hagemann Trade Compliance Consulting.


 






 


 





Zielgruppe: Das Seminar richtet sich ausschließlich an Geschäftsführer, Vorstände, Ausfuhrverantwortliche und Trade Compliance Führungskräfte. Als Trade Compliance Führungskräfte sind vor allem angesprochen: Exportkontrollbeauftragte, Zollbeauftragte, Heads of Trade Compliance, Heads of Customs, Heads of Export Control und Chief Compliance Officers


Das Teilnahmeentgelt beträgt 299.0 EUR (inkl. Imbiss und Getränken)
Anmeldung:

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