Seminar - Exportkontrolle und Genehmigungscodierung 2018

Systematik und praktische Abläufe

Wann und Wo :

Datum:09.05.2018
Veranstaltungsort:Industrie- und Handelskammer
Adresse:Am Pedro-Jung-Park 14, 63450 Hanau
Veranstalter:Industrie- und Handelskammer
Anmeldung bis:29.04.2018

Ansprechpartner :

Name:Claudia Blaak
Telefon:061 81 92 90-83 11
E-Mail:c.blaak@hanau.ihk.de

Kurztext :

Exportkontrolle und Genehmigungscodierungen 2018
Was Exporteure wissen müssen


 


Der Außenwirtschaftsverkehr ist frei. Dennoch unterliegen Exporte in Drittländer zahlreichen Bedingungen und selbst harmlos anmutende Waren können Ausfuhrbeschränkungen unterliegen. Jeder Exporteur ist verpflichtet, Warenempfänger, Bestimmungsland sowie Verwendungszweck andere warenbezogene Beschränkungen (Dual-Use etc.) zu prüfen. Durch das modernisierte Außenwirtschaftsrecht wurde die Bedeutung der Exportkontrolle nochmals verschärft.


 


Zielsetzung


Die Teilnehmer erhalten zunächst einen Überblick über die Systematik der Exportkontrolle. Im Anschluss wird die konkrete Anwendung anhand praktischer Beispiele behandelt. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des erlernten Wissens in die Praxis.


 


Zielgruppe


Sachbearbeiter in den Abteilungen Vertriebsinnendienst, Export- und Versandabwicklung sowie Fach- und Führungskräfte, die einen kompakten Einstieg in die komplexe Materie suchen, außerdem Auszubildende (Groß- und Außenhandel und Industriekaufleute) im 3. Ausbildungsjahr.


 


Inhalte des Seminars


Einführung in die Exportkontrolle



  • Systematik und Struktur der Exportkontrolle

  • Grundbegriffe, Definitionen, Rechtsvorschriften

  • Ausführer im Zollrecht und im Außenwirtschaftsrecht

  • Zusammenhänge Zoll, BAFA, Abgrenzung der US-Re-Exportkontrolle


 


Länderbezogene Exportkontrolle



  • Teilembargos, Waffenembargos, Finanzsanktionen

  • Überblick zu aktuellen Länderembargos

  • Hinweise zur Abwicklung, insbesondere kritische Länder, Genehmigungscodierungen (Y920 etc.)


 


Personenbezogene Exportkontrolle



  • Sanktionierte Personen und Organisationen („Finanz-Sanktionslisten“)

  • Empfänger in der Zollanmeldung

  • EU-Verordnungen 881/2002 (Al Quaida), 2580/2001 (Terror) und 753/2011 (Taliban)


 


Güterbezogene Exportkontrolle



  • EG-Dual-Use-VO, Ausfuhrliste, Anti-Folter-VO

  • Umgang mit dem Umschlüsselungsverzeichnis und mit dem EZT-Online, Ermittlung der korrekten Genehmigungscodierungen (3LNA/81, Y901, Y906 etc.), Abwicklung in ATLAS

  • Kenntnisbegriff, kritische Endverwendungen, catch-all-Klauseln, „Red Flags“

  • Elektronische Medien (Downloads, Uploads, Serverbereitstellung, Cloud Computing), Ersatzteillieferungen, Warenzusammenstellungen, Handels- und Vermittlungsgeschäfte, Dienstleistungen, Technologietransfer



  • Einzelgenehmigungen, Allgemeine Genehmigungen, Nullbescheide, Auskunft zur Güterliste


 


Organisation der Exportkontrolle im Unternehmen



  • Ausfuhrverantwortlicher/ Exportkontrollbeauftragter

  • Innerbetriebliche Exportkontrolle, ICP (Internal Compliance Programme)



Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeiter aus Exportunternehmen.


Das Teilnahmeentgelt beträgt 299.0 EUR
Anmeldung:

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