Kontinuierliche Praxistage

Leitfaden zur Einführung von Kontinuierlichen Praxistagen

Die Idee der Kontinuierlichen Praxistage in Hauptschulen oder anderen Schulen, die zum Hauptschulabschluss führen, wird in Hessen bereits breit umgesetzt. Der Erfolg des Modells belegt sich vor allem durch die Erhöhung der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die nach Ende der Schulzeit direkt in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis bei einem der beteiligten Partnerunternehmen wechseln.  

Die Erfolgsfaktoren des Modells, das von der IHK Frankfurt und der Weißfrauenschule Frankfurt entwickelt wurde und schon seit längerem umgesetzt wird, sind folgende:  

  • Hohes Engagement der Schulleitung und der Lehrerinnen und Lehrer bei der Suche nach Unternehmen für die Teilnahme an Kontinuierlichen Praxistagen und der Betreuung der Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit des Praktikums.  
  • Koordiniertes und systematisches Vorgehen bei der Suche nach geeigneten Betrieben unter Beteiligung der örtlichen Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammern.  
  • Auswahl von Betrieben, die noch nicht ausbilden, mit dem Ziel zusätzliche Ausbildungsplätze direkt für die im Praktikum befindlichen Schülerinnen und Schüler zu schaffen.  
  • Erhöhtes Engagement der Eltern bei der Auswahl der Unternehmen durch klare Option einer beruflichen Orientierung.  
  • Steigendes Interesse der Schülerinnen und Schüler im Laufe der 3 Jahre sich stärker mit ihrer beruflichen Entwicklung auseinander zu setzen.


Im Rahmen der Initiative für Beschäftigung! im Rhein-Main-Gebiet wurde mit Unterstützung der Degussa AG und der Mainova AG sowie den Industrie und Handelskammern bzw. Handwerkskammern in der Region das Modell der Weißfrauenschule flächendeckend vorgestellt und zur Nachahmung empfohlen.
Eine Hilfestellung beim Aufbau von langfristigen Partnerschaften mit Unternehmen, erhalten die Schulen durch einen Leitfaden, den die Initiative für Beschäftigung! zusammen mit der Weißfrauenschule und anderen Partnern entwickelt hat. Dort wird systematisch der Weg beschrieben, den interessierte Schulen gehen müssen. Von der Diskussion und Entscheidung in der Schulkonferenz über die Abstimmung mit dem jeweiligen Staatlichen Schulamt, der Kontaktaufnahme zu den Kammern und Unternehmen, der Einbindung von Eltern und Schülern in den Prozess bis zur kontinuierlichen Begleitung der Betriebe und Praktikantinnen und Praktikanten bietet der Leitfaden die notwendigen Informationen. Besondere Hilfe erhalten die Schulen durch Musterbriefe, die als Dokumente zusätzlich auf einer dem Leitfaden beigefügten CD-ROM enthalten sind und von jeder Schulleitung direkt auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können.  
Das Hessische Kultusministerium unterstützt die Verbreitung dieses Modells und wird es allen interessierten Schulen zur Umsetzung in ihrem Schulprogramm empfehlen.  


Leitfaden "Kontinuierliche Praxistage – Einstieg in die Arbeitswelt"


IHK-Ansprechpartner:

Industrie- und Handelskammer Fulda
Heinrichstraße 8
36037 Fulda
Armin Gerbeth
(0661) 284 – 0
gerbeth@fulda.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Frankfurt
Börsenplatz 4
60313 Frankfurt
Dr. Brigitte Scheuerle
(0 69) 2197-1223
b.scheuerle @frankfurt-main.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Kassel
Kurfürstenstr. 9
34117 Kassel
Harald Gertz
(0561) 78 91 – 373
gerz@kassel.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Offenbach
Frankfurter Str. 90
63067 Offenbach
Friedrich Rixecker
(0 69) 8207 – 0
Rixecker@offenbach.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Wiesbaden
Wilhelmstraße 24-26
65183 Wiesbaden
Wolfgang Sonnek
(0611) 15 00 – 0
wsonnek@wiesbaden.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Am Pedro-Jung-Park 14
63450 Hanau
Andreas Kunz
(06181) 92 90 – 0
Kunz@hanau.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Limburg
Walderdorffstr. 7
65549 Limburg
Ute Bendel
(064 31) 210 – 150
u.bendel@limburg.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Giessen-Friedberg
Lonystraße 7
35390 Gießen
Elke Ehlen
(06 41) 79 54 - 0
ehlen@giessen-friedberg.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Darmstadt
Rheinstr. 89
64295 Darmstadt
Hanna Kind
(061 51) 871- 279
kind@darmstadt.ihk.de  


Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg
Dr. Gerd Hackenberg
(027 71) 842 -1400
hackenberg@lahndill.ihk.de

 

Pressemeldungen
20.04.2018 Vorhaben der hessischen Landesregierung auf Initiative der FDP
Freiwilligkeit bei Straßenbeiträgen wird begrüßt

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) unterstützt das Vorhaben von CDU, FDP und Grünen, den Zwang zur Erhebung von Straßenbeiträgen in Hessen abzuschaffen.

28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

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01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
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Tel.: +49 661 284-0
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Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


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