Resolution der IHK Frankfurt am Main zum Ausbau des Frankfurter Flughafens

Für das Rhein-Main-Gebiet ist ein leistungsfähiger Flughafen, der auch im internationalen Wettbewerb in Zukunft bestehen kann, ein unverzichtbarer Standortfaktor.

Für das Rhein-Main-Gebiet ist ein leistungsfähiger Flughafen, der auch im internationalen Wettbewerb in Zukunft bestehen kann, ein unverzichtbarer Standortfaktor.

Durch die Ausschöpfung aller derzeit bekannten Optimierungsmöglichkeiten in der Luft und am Boden kann die von der Flughafen AG genannte wettbewerbsgerechte notwendige Kapazität von 120 Flugbewegungen pro Stunde mit den heutigen Start- und Landebahnen nicht erreicht werden. Deshalb ist der Ausbau des vorhandenen Bahnensystems unbedingt erforderlich. Nur so kann die überragende wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Stadt Frankfurt und die Rhein-Main-Region dauerhaft gesichert werden.

Der Wirtschaft Frankfurts ist bewusst, dass eine zusätzliche Lande- und/oder Startbahn zu zusätzlichen Belastungen für Wohn- und Gewerbestandorte führt. Diese müssen in erträglichen Grenzen gehalten werden. Das Mediationsverfahren hat im Ergebnis den einzig gangbaren Lösungsweg aufgezeigt: Eine Kapazitätserweiterung durch Ausbau ist nachweislich unverzichtbar, zugleich müssen die vorgeschlagenen Maßnahmen zur nachhaltigen Kompensation der Belastungen umgesetzt werden.

Die Vollversammlung verlangt jetzt ein zügiges Verfahren zum Ausbau des Flughafens, um dem sich weiter verschärfenden Kapazitätsengpass entgegenzuwirken. Sie fordert alle beteiligten Interessengruppen auf, die fünf Bestandteile des Mediations-Paketes (Ausbau, Nachtflugverbot, Optimierung, Lärmpakt und Dialogforum) so schnell wie möglich umzusetzen.

Frankfurt am Main, den 13. Dezember 2000
Weitere Informationen: Dr. Andreas Freundt
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