Verkehrspläne

Neuer Regionaler Nahverkehrsplan (RNVP) des RMV erschienen

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Regionalen Nahverkehrsplan (RNVP) hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) am 22. September 2014 in Wiesbaden gemeinsam mit Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und dem Vorsitzenden des RMV-Aufsichtsrates, dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, einen neuen Regionalen Nahverkehrsplan präsentiert. Der RNVP setzt die Grundlagen und Regeln für den Öffentlichen Personennahverkehr im Rhein-Main-Gebiet für die kommenden Jahre. Die hessischen Industrie- und Handelskammern haben im Vorfeld der Erstellung des RNVP in einer Stellungnahme ihre Kernforderungen formuliert. Die Stellungnahme kann auf der Webseite der ARGE eingesehen werden.


Ein attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr sei unerlässlich für die Sicherung der Mobilität insbesondere im Rhein-Main-Ballungsraum, sagte Minister Al-Wazir. „Dies erfordert eine leistungsfähige Infrastruktur sowie pünktliche und gut vertaktete Verbindungen. Der Bund muss die Unterfinanzierung des ÖPNV beenden.“ Die Landesregierung werde ihre Verantwortung wahrnehmen: „Wir werden die Investitionsmittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gleichmäßig auf ÖPNV und kommunalen Straßenbau aufteilen, und wir prüfen die Möglichkeit, mittelfristig ein landesweites Schülerticket einzuführen.


Der Aufsichtsratsvorsitzende des RMV, Oberbürgermeister Peter Feldmann, lenkte auf der Pressekonferenz den Blick auf die Bedürfnisse der Kunden: „Barrierefreiheit ist eines der großen Themen der kommenden Jahre. Unsere Gesellschaft wird älter und dass ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen den ÖPNV immer mehr nutzen, freut uns. Doch wir können immer noch mehr machen, wie das vorgestellte Konzept für barrierefreie Bahnsteige zeigt. Auch zielgerichtete Tarifangebote können hier helfen.“ In dem vergangenen Jahr war es dem RMV mit der neuen 65plus-Karte gelungen, über 5300 neue Kunden zu gewinnen.


Der Sprecher der Geschäftsführung, Geschäftsführer Prof. Knut Ringat, dankte allen Beteiligten, die in den vergangenen fünf Jahren an der Erstellung des RNVP gearbeitet hatten und wies auf die kommenden Herausforderungen hin: „Mit dem regionalen Nahverkehrsplan legen wir ein langfristiges Gesamtkonzept für den öffentlichen Personennahverkehr vor. Dabei zeigt sich: Engpässe in der Infrastruktur sind mittlerweile die Realität. Der Regionale Nahverkehrsplan gibt auch Auskunft, wo welche Maßnahmen und Investitionen notwendig sind, um unsere Busse und Bahnen am Laufen zu halten.“
 

Weitere Informationen: Dr. Alexander Theiss
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