Thema der Woche

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag veröffentlicht wöchentlich Daten, Fakten, Argumente zu einem Thema aus der öffentlichen Diskussion. Die aktuellen Themen der Woche finden Sie hier.

Berufliche Anerkennung: Wichtiges Instrument der Fachkräftesicherung

15.06.2017: In Zeiten zunehmender Fachkräfteengpässe gewinnt die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse stark an Bedeutung – hilft sie doch bei der internationalen Rekrutierung qualifizierten Personals. Die IHK-Organisation macht sich mit Angeboten wie dem Kompetenzzentrum IHK Fosa, dem DIHK-Projekt "ProRecognition" oder der Beteiligung an der Kommunikationsoffensive "Unternehmen Berufsanerkennung" stark für die Vergleichbarkeit von Abschlüssen und Qualifikationen.

Lesen Sie hier mehr

Eurozone: Risiken abbauen, Stabilität für Krisenzeiten schaffen

08.06.2017: Sieben Jahre nach Beginn der Euroschuldenkrise sind viele Stabilitätsrisiken noch immer nicht gebannt. In ihrem "Reflexionspapier zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion" hat die EU-Kommission alle gegenwärtig diskutierten Reformansätze zusammengefasst und einen Zeitplan bis 2025 aufgestellt. Der DIHK bewertet das Papier als gute Diskussionsgrundlage. Insgesamt bleibe aber viel zu tun, um die Eurozone krisenfest zu machen.

Lesen Sie hier mehr

Erneuerbare Energien: Ausschreibungen funktionieren

01.06.2017: Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht vor, dass Windräder, Solar‑ und Biomasseanlagen künftig nur noch dann staatliche Förderung erhalten, wenn der Anlagenbetreiber zuvor bei einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat. Der DIHK hält dies für richtig: Die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt, dass sich auf diesem Weg die Förderkosten deutlich senken ließen – bei hohen Realisierungsraten und auch ohne eine Diskriminierung kleinerer Akteure.

Lesen Sie hier mehr

Keine Energiewende ohne Netzausbau

24.05.2017: Die Energiewende in Deutschland bringt eine Verlagerung der Stromerzeugung nach Norddeutschland mit sich. Eine Netzinfrastruktur, die Strom in großer Menge über weite Strecken transportieren kann, muss jedoch noch geschaffen werden. Bei der Festlegung der Trassenverläufe kommt es laut DIHK darauf an, berechtigte Interessen auszugleichen, ohne dabei die Erforderlichkeit des Netzausbaus für eine nachhaltige, möglichst kostengünstige und sichere Stromversorgung zu vernachlässigen.

Lesen Sie hier mehr

Hochleistungsfähige digitale Infrastruktur als Basis für Smart Cities and Regions

19.05.2017: Glasfaser ist die neue Autobahn: Städte und ländliche Räume werden nur als "Smart Cities" oder "Smart Regions" zukunftsfähig sein. Entsprechend wichtig sei die Ausstattung mit hochleistungsfähigen digitalen Infrastrukturen, mahnt der DIHK. Zudem müssten offene, transparente Plattformen entstehen, an denen sich Bürger, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft beteiligten.

Download PDF

Jetzt mit gezielten Steuersenkungen die Investitionsbremsen lösen

11.05.2017: Das Steueraufkommen wächst hierzulande 2017 noch stärker als bisher schon angenommen – nicht nur für den Bund, sondern auch für Länder und Gemeinden. Der DIHK fordert angesichts von voraussichtlich mehr als 732 Milliarden Euro an Steuereinnahmen im laufenden Jahr, die Belastung der Unternehmen zu verringern und die öffentlichen Investitionen zur erhöhen.

Download PDF

100 Tage Trump-Administration – Wirtschaft wartet auf Klarheit

04.05.2017: Zum wirtschaftspolitischen Kurs des neuen US-Präsidenten gibt es noch viele Fragezeichen. Fest steht jedoch, dass es Donald Trump mit dem Slogan "America first" ernst ist. Der DIHK hält deshalb einen intensiveren transatlantischen Dialog für notwendiger denn je. Im Mittelpunkt stehen sollten dabei die Stärkung globaler Wertschöpfungsketten, Regeln und Institutionen, die Sicherung der Mobilität von Fachkräften und der Aufbau dualer Ausbildung.

Download PDF

Optimieren statt verbieten: Neue Impulse für nachhaltige Mobilität in Städten

27.04.2017: Fahrverbote in Umweltzonen, wie sie aktuell diskutiert werden, sind nach Ansicht des DIHK nicht nur die für die Wirtschaft teuerste Option, sondern langfristig auch wenig nachhaltig. Stattdessen gelte es, eine Mobilitätswende zu unterstützen: Mittels Digitalisierung und Elektrifizierung könnten die Städte ihre Verkehrs- und Umweltprobleme langfristig lösen und gleichzeitig ihre Attraktivität steigern.

Download PDF

Elektronische Europäische Dienstleistungskarte: im Ansatz gut, aber schwach in der Umsetzung

20.04.2017: Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, den Dienstleistern in der Union mit einer "Elektronischen Europäischen Dienstleistungskarte" die vorübergehende Leistungserbringung und Niederlassung in anderen Mitgliedstaaten zu erleichtern. Der DIHK bewertet die Initiative grundsätzlich positiv, sieht allerdings in der Praxis Schwierigkeiten vorprogrammiert. Insbesondere gelte es, das komplexe grenzüberschreitende Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und besser zu erklären.

Download PDF

Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen: Gesprächsfaden nicht abreißen lassen

13.04.2017: Mit Blick auf das bevorstehende Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei verhalten sich die deutschen Unternehmen derzeit abwartend. Nachdem ihre Exporte an den Bosporus bereits nach dem Putschversuch von 2016 eingebrochen waren, rechnet der DIHK für 2017 mit einem weiteren Rückgang. Er rät jedoch, an der Türkei als Wirtschaftspartner festzuhalten und die Beratungsangebote der AHK Türkei zu nutzen.

Download PDF

Die Digitalisierung Europas – noch viel zu tun!

06.04.2017: Damit sich die Europäische Union als Ganzes digital weiterentwickeln kann, muss noch einiges passieren. Handlungsbedarf besteht in der EU unter anderem bei der Schaffung eines einheitlichen digitalen Rechtsraums, in Deutschland vor allem beim konsequenten Ausbau der zukunftsfesten Glasfasertechnologie. Insgesamt hat die EU-Kommission aber nach Einschätzung des DIHK mit ihrer digitalen Binnenmarktstrategie die richtige Basis geschaffen.

Download PDF

Fünf Jahre Freihandelsabkommen EU-Korea – eine gute Bilanz

30.03.2017: Als "Partnerschaft für die Zukunft" lobt der DIHK das Freihandelsabkommen, das nunmehr seit 2011 die Europäische Union und Südkorea verbindet. Die Abschaffung fast aller Einfuhrzölle, Marktöffnungen bei Dienstleistungen, Investitionen und im öffentlichen Beschaffungswesen sowie Bestimmungen zum Schutz geistigen Eigentums hätten den Wirtschaftsbeziehungen Schub verliehen. Dennoch gibt es aus Sicht des deutschen Mittelstandes Nachbesserungsbedarf – insbesondere beim Abbau bürokratischer Hemmnisse.

Download PDF

Europa: groß im Großen statt im Detail verlieren

23.03.2017: Die Modalitäten der künftigen Zusammenarbeit in der Europäischen Union stehen derzeit auf dem Prüfstand. Prioritäten für die Wirtschaft sieht der DIHK – neben dem enorm wichtigen Erhalt des Binnenmarktes – im digitalen Zusammenwachsen der Union, im Ausbau der Verkehrsnetze und beim Abschluss von Freihandelsabkommen. In anderen Handlungsfeldern könnte die EU den Mitgliedstaaten den Vorrang lassen, etwa beim Insolvenzrecht oder der Außenwirtschaftsförderung.

Download PDF

Hürden bei der Integration von Flüchtlingen weiter abbauen

16.03.2017: Für Flüchtlinge, die in Deutschland eine Ausbildung beginnen oder eine Beschäftigung aufnehmen möchten, hat das im August 2016 in Kraft getretene Integrationsgesetz bereits wichtige Erleichterungen gebracht. Gleichwohl verbleiben zahlreiche Hürden. Der DIHK hat elf Maßnahmen vorgeschlagen, die die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung weiter verbessern könnten, darunter die konsequente Umsetzung der 3+2-Regelung oder ein Abschiebestopp auch während einer Einstiegsqualifizierung.

Download PDF

Netzentgelte fair, effizient und flexibel gestalten

09.03.2017: Mit der Energiewende steigen auch die Netzentgelte – sie machen im Schnitt schon 20 bis 25 Prozent der Stromrechnung aus. Auch bei einer vollständig überarbeiteten Netzentgeltstruktur sind nach Einschätzung des DIHK Teuerungen kaum zu vermeiden. Allerdings könnten schon geringe, kurzfristig umsetzbare Anpassungen helfen, den Anforderungen der Energiewende besser gerecht zu werden, etwa eine Weiterentwicklung der Atypik oder Vergünstigungen für Stromspeicher.

Download PDF

Ceta-Abkommen: EU kann Globalisierung positiv mitgestalten

02.03.2017: Nach der Zustimmung durch das Europäische Parlament liegt es jetzt an den EU-Mitgliedstaaten, die Ratifizierung des deutsch-kanadischen Freihandelsabkommens Ceta in den nationalen Parlamenten durchzuführen. Ceta überzeuge mit neuen Ansätzen, lobt der DIHK. Gleichzeitig mahnt er angesichts der hohen Komplexität vieler Freihandelsabkommen, dass die getroffenen Regelungen auch für die Unternehmen anwendbar sein müssten.

Download PDF

Digitalisierung gelingt nur mit Datensicherheit

23.02.2017: Unternehmen benötigen in der immer komplexer werdenden IT-Welt Orientierung und Markttransparenz. Sichere, einfach nutzbare Produkte und Lösungen sind die Grundlage für mehr Daten- und Informationsschutz. Der DIHK sieht hier eine Fürsorgepflicht des Staates und fordert eine ressortübergreifende Strategie sowie die bessere Förderung von Forschung und Instrumenten für mehr Cybersicherheit. Zudem müsse die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft verbessert werden, und nicht zuletzt gelte es, die Mitarbeiter zu befähigen.

Download PDF

Wassertourismuskonzept des Bundes zügig umsetzen

16.02.2017: Der Wassertourismus ist in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg ein zunehmend wichtiger Wirtschaftsfaktor. Damit dies so bleibt, sind Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen für die ehemals von Güterschiffen genutzten Wasserstraßen erforderlich, deren Finanzierung allerdings nicht gewährleistet ist. Vor dem Hintergrund, dass die Koalitionspartner für die 18. Legislaturperiode vereinbart hatten, organisatorische, personelle und finanzielle Voraussetzungen zur Verbesserung der wassertouristischen Infrastruktur zu schaffen, dringt der DIHK auf eine rasche Umsetzung.

Download PDF

Konjunktur und Zuwanderung führen zu Rekordbeschäftigung – an Fachkräften mangelt es

09.02.2017: Die Fachkräftesicherung ist für Deutschland eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Während die Beschäftigung hierzulande 2016 ihren Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht hat, wird der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zunehmend zum Geschäftsrisiko für die Unternehmen. Der DIHK fordert deshalb mehr politische Flankierung sowohl für die betrieblichen Anstrengungen in der Personalpolitik als auch für das Engagement von IHK-Organisation und AHKs für die Rekrutierung von Experten im Ausland.

Download PDF

Energieeffizienz: Eine erste Bilanz zur zweiten Säule der Energiewende

02.02.2017: Im "Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz" definierte die Bundesregierung Ende 2014 über 40 Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die nun fast alle in die Wege geleitet sind. Der DIHK lobt den Ansatz, Motivation statt Paragrafen in den Vordergrund zu stellen, vermisst jedoch die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung und einen neuen Rahmen für Energieeinsparung bei Gebäuden. Als wichtigste Eckpfeiler einer langfristigen Effizienzpolitik nennt er Technologieoffenheit, Freiwilligkeit und Wirtschaftlichkeit.

Download PDF

Energiewende: Chancen für den Wirtschaftsstandort durch mehr Stromverbrauch

26.01.2017: Steuern, Umlagen und Netzentgelte machen heute rund drei Viertel des Strompreises aus. Um ihre Kosten zu senken, müssen Verbraucher Strom einsparen. Gut gemacht, könnte die Energiewende das ändern: Bei den Erneuerbaren verursachen Stromerzeugung und -transport fast nur Fixkosten – die Stromversorgung wird umso günstiger, je besser Infrastrukturen und Anlagen ausgelastet sind. Der DIHK skizziert den Weg hin zu einer solchen Situation, die manchem Betrieb sogar Wettbewerbsvorteile bringen kann.

Download PDF

Steuern, Produktsicherheit, Marktüberwachung: Herausforderungen für den europäischen Warenhandel

19.01.2017: Neue Handelswege eröffnen Herstellern und Händlern aus Drittstaaten den direkten Zugang zu Endkunden in der EU – und auch Möglichkeiten, europäische Zoll-, Umsatzsteuer- und Produktsicherheitsvorschriften zu umgehen. Der DIHK begrüßt EU-Initiativen gegen die hiermit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen, hat aber noch weitergehende Vorschläge und Forderungen.

Download PDF

Auf ein Neues: Einheitliche Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer

12.01.2017: Eine Steuererklärung für alle unternehmerischen Gewinne in der Europäischen Union: Die Gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB), die die EU-Kommission jetzt im zweiten Anlauf durchsetzen möchte, verspricht den Unternehmen unter anderem eine deutliche Verringerung der Steuerbürokratie für EU-weite Geschäfte. Der DIHK befürwortet das Vorhaben, sieht aber noch Verbesserungsbedarf.

Download PDF

Unternehmensnachfolge: Wachsende Herausforderungen, mehr Übernahmeinteressenten

15.12.2016: Bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand sehen die Industrie- und Handelskammern Lichtblicke. Sie verzeichneten 2015 wieder mehr Beratungsgespräche mit potenziellen Nachfolgern und dabei auch einen höheren Frauenanteil. Allerdings wird künftig auch für mehr Betriebe hierzulande ein neuer Chef außerhalb der Familie gesucht – dafür sorgen nicht zuletzt Demografie und Erbschaftsteuer. Der DIHK fordert deshalb, Selbstständigkeit attraktiver zu machen, etwa durch Bürokratieabbau und bessere Vereinbarkeit.

Download PDF

Viel Plan in der Klimapolitik: Der Klimaschutzplan 2050

08.12.2016: Die Bundesregierung verfolgt ambitionierte Klimaschutz-Ziele: Bis zum Jahr 2050 soll der Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber 1990 um 80 bis 95 Prozent gesenkt werden. Der DIHK bewertet die Vorgaben im Klimaschutzplan 2050 als "ehrgeizig und ungewiss zugleich". Er plädiert für kurzfristige, wirtschafts- und gesellschaftsverträglich erreichbare Meilensteine. Für die Wirtschaft essenziell seien Technologieneutralität, Innovationsoffenheit und ein Preisschild für die wichtigsten Maßnahmen.

Download PDF

Pulsierende Städte durch Vielfalt von Gewerbe und Wohnen

01.12.2016: Ein lebendiges Miteinander von Wohnen und Arbeiten wird in deutschen Städten immer seltener; gesetzliche Vorgaben setzen der Entwicklung von Gewerbe und Industrie enge Grenzen. In der Bauplanungsrechtsnovelle 2016 war zunächst vorgesehen, eine Nutzungsmischung wieder zu fördern, doch angesichts der Diskussionen um bezahlbaren Wohnraum blieb der Vorschlag auf der Strecke. Der DIHK bedauert das und fordert im Interesse einer nachhaltigen Stadtentwicklung, eine gleichberechtigte Mischung von Wohnen und Gewerbe anzustreben.

Download PDF

Novelle des Raumordnungsgesetzes: Vorfahrt für Digitalisierung und Netzausbau schaffen

24.11.2016: Die Novellierung des Raumordnungsgesetzes könnte zukunftsweisend den Rahmen für bundesweit einheitliche Lebensverhältnisse schaffen, etwa mit Blick auf schnelles Internet auch im ländlichen Raum. Das wäre für viele Unternehmen an peripheren Standorten wichtig. Der Kabinettsentwurf versäume es jedoch, die Weichen für den schnellen und effektiven Infrastrukturausbau zu stellen, kritisiert der DIHK. Gleichzeitig enthalte er kleinteilige Flächenvorgaben, die die Entwicklung von Gewerbe und Industrie behindern könnten.

Download PDF

EU-Eurovignettenrichtlinie: Regelungen vereinfachen und Investitionen unterstützen!

17.11.2016: Für 2017 steht eine Erneuerung der Eurovignettenrichtlinie an. Die EU-Kommission sollte die Novelle nach Ansicht des DIHK als Chance begreifen, um ein einfaches, faires und nachvollziehbares Konzept der Infrastrukturfinanzierung zu schaffen, das den Alltag für jedermann praktischer macht. Das würde die Akzeptanz der LKW-Maut erhöhen und wäre gleichzeitig eine gute Werbung für die EU und Europa.

Download PDF

Mehr Spielraum für Investitionen dank hoher Steuereinnahmen

10.11.2016: Der Arbeitskreis Steuerschätzungen prognostiziert Bund, Ländern und Gemeinden für 2016 Steuereinnahmen in Höhe von 695,5 Milliarden Euro, das sind 4,3 Milliarden Euro mehr, als noch im Mai erwartet. Dieses Plus sollte aus Sicht der Wirtschaft eingesetzt werden, um die öffentlichen Investitionen – etwa in Infrastruktur und Bildung – zu steigern und gleichzeitig die Steuerbelastung der Unternehmen zu senken. Das wiederum würde die Voraussetzungen für private Investitionen deutlich verbessern.

Download PDF

Versprechen gehalten: 20.000 Ausbildungsplätze mehr gemeldet

03.11.2016: Die Wirtschaft hat in diesem Jahr mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern ihre Zusage eingelöst, die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 20.000 zu erhöhen. Eine gute Nachricht auch für die Unternehmen, meint der DIHK. Denn dadurch erhöht sich die Chance, freie Ausbildungsplätze auch tatsächlich zu besetzen, was angesichts von Demografie und Studientrend für viele Betriebe immer schwieriger wird.

Download PDF

Deutschland braucht Aktionsplan für Digitale Infrastruktur

27.10.2016: Die Digitalisierung könnte deutschen Unternehmen und Regionen weitreichende Potenziale eröffnen. Voraussetzung dafür wären allerdings eine flächendeckende Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes und Festnetzanschlüsse auf Glasfaserbasis bis in die Gebäude hinein. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten Bund, Länder und Kommunen eine integrierte, regionale und überregionale Netzplanung aufsetzen, fordert der DIHK. Zudem müsse versucht werden, auch private Investitionen für den Glasfaserausbau im ländlichen Raum zu gewinnen.

Download PDF

Endlich: Neues Erbschaftsteuergesetz in Kraft

20.10.2016: Nach langem Ringen wurde im Streit um die Erbschaftsteuerreform eine Einigung erzielt. Die Neuregelungen treten rückwirkend zum 1. Juli in Kraft; damit erhalten eigentümer- und familiengeführte Betriebe sowie ihre Nachfolger nun endlich wieder Rechtssicherheit. Allerdings wird das Gesetz Herausforderungen mit sich bringen und den Mittelstand unter dem Strich insgesamt auf jeden Fall steuerlich stärker belasten. Auch deshalb sollten nach Auffassung des DIHK Steuerentlastungen für den Mittelstand ganz oben auf der wirtschaftspolitischen Agenda der kommenden Jahre stehen.

Download PDF

Hindernisse im europäischen Binnenmarkt beseitigen, Wettbewerbsfähigkeit sichern!

13.10.2016: Umsatzsteuerliche Registrierungserfordernisse beim Überschreiten von "Lieferschwellen", unterschiedliche Interpretationen des Zollrechts, überbordende Entsendebürokratie: Der europäische Binnenmarkt ist noch lange nicht vollendet – im Gegenteil, die Hürden nehmen sogar eher zu als ab. Aus DIHK-Sicht ist es wichtig, dass EU-Kommission und -Mitgliedstaaten der weiteren Öffnung der Märkte höchste Priorität einräumen. Denn nur durch einen funktionierenden Markt werden die Vorteile der EU für Unternehmen und Bürger spürbar.

Download PDF

Erasmus+: Teilnahme für Akteure aus der Beruflichen Bildung verbessern

06.10.2016: Mit einem Gesamtbudget von 14,7 Milliarden Euro soll das EU-Bildungsprogramm "Erasmus+" zwischen 2014 und 2020 vier Millionen Teilnehmern Lern- und Arbeitsaufenthalte im Ausland ermöglichen – darunter auch Auszubildenden. Den Unternehmen und ihren Bedürfnissen wird das Programm nach Auffassung des DIHK aber nicht gerecht. Er fordert mehr Passgenauigkeit und Nutzerfreundlichkeit sowie professionelle Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für die Betriebe, wie sie etwa das Bundesprogramm "Berufsbildung ohne Grenzen" bietet.

Download PDF

Wirtschaft 4.0 international – Zukunft grenzüberschreitend gestalten

29.09.2016: Ein wenig beachteter Effekt der Digitalisierung: Auch "klassische" Güter wie etwa Autos enthalten immer größere Software-Anteile. Bestehende Handelsabkommen berücksichtigen diese Entwicklung aber nicht: Eigentlich zollfreie "smarte" Dienstleistungsanteile werden wie Güter behandelt und verzollt, wenn sie in Produkte integriert sind. Ähnliches gilt für die Verzollung beim Reimport beispielsweise für Design. Der DIHK mahnt, neue Regeln so zu gestalten, dass sie auch Zukunftstechnologien abdecken. Darüber hinaus gelte es, bei der Dual-Use-Verordnung auf klare Definitionen zu achten, damit nicht smarte zivile Produkte unverhofft genehmigungspflichtig werden.

Download PDF

Neustart des Irangeschäfts: Aktuell noch Schwierigkeiten bei der Zündung

22.09.2016: Der Iran ist für deutsche Unternehmen ein hochinteressanter Markt, und seit dem Start des Sanktionsabbaus zu Jahresbeginn könnte das Irangeschäft eigentlich wieder Fahrt aufnehmen. Doch der Ansturm ist bislang ausgeblieben, vor allem, weil die Sanktionen der USA teilweise fortbestehen und damit die Gefahr etwaiger Rechtsverstöße – auch für die Banken – groß ist. Der DIHK plädiert deshalb für eine Harmonisierung der EU- und US-Sanktionen, aber auch für einen Dialog von kreditgebender und kreditnehmender Wirtschaft, um die Rahmenbedingungen der deutsch-iranischen Finanzbeziehungen zu verbessern.

Download PDF

Einfach und sicher identifizieren im Netz? Nun auch für Unternehmen

15.09.2016: Die europäische Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS) sieht vor, dass sich Unternehmen und Behörden über ein EU-weit anerkanntes elektronisches Siegel identifizieren können. Anwendungsmöglichkeiten gibt es reichlich, doch die bereits geschaffenen gesetzlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen alleine genügen nach Einschätzung des DIHK noch nicht. Er fordert unter anderem, das Siegel noch anwenderfreundlicher zu gestalten und den Rechtsrahmen für seine Verwendung zu verbessern.

Download PDF

Sonnige Finanzierungskonditionen, Baseler Schatten

08.09.2016: Eine stabile Konjunktur, niedrige Zinsen und ein geringer Fremdkapitalbedarf: Ihre Finanzierungssituation bereitet den deutschen Betrieben derzeit kaum Sorgen. Das Kreditgewerbe dagegen klagt über eine schlechte Geschäftslage und trübe Aussichten. Der DIHK sieht Gefahren insbesondere für die Exportfinanzierung. Den geplanten Ausbau des KMU-Faktors bei den Mindestkapitalanforderungen der Finanzinstitute bewertet er als richtigen Schritt.

Download PDF

EU-Stakeholder-Beteiligung: gute Idee, aber verbesserungswürdig

18.08.2016: Bevor sie politische Strategien und Gesetzesvorschläge entwickelt, holt die EU-Kommission per Online-Fragebogen die Meinung der breiten Öffentlichkeit ein. Der DIHK bewertet diese Konsultationen als wichtiges Instrument, sieht aber Verbesserungsdarf. Unter anderem empfiehlt er eine Begrenzung auf die wesentlichen Fragen und eine Veröffentlichung in allen EU-Amtssprachen. Zudem sollten die Eingaben von Interessenvertretern stärker gewichtet werden als die von Privatpersonen.

Download PDF

Außenwirtschaft fördern – Handelshemmnisse abbauen

11.08.2016: Die jüngsten Exportzahlen zeigen, dass der Schwung bei den Ausfuhren fehlt. Gleichzeitig mehren sich Zeichen für Abschottung und Protektionismus. Der DIHK verweist auf den wichtigen und effektiven Beitrag, den IHKs und AHKs zur Internationalisierung und Vernetzung der Unternehmen leisten, und er betont, dass Parallelstrukturen einen belegbaren Mehrwert gerade für kleinere Betriebe bringen müssten. Zudem fordert er die Bundesregierung auf, protektionistischen Tendenzen auf nationaler, EU- und internationaler Ebene entgegenzutreten.

Download PDF

Zahlungsdienste-Richtlinie II gefährdet womöglich regionale Gutscheinsysteme

04.08.2016: Die europäische "Payment Service Directive II" soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für verschiedene Zahlungsdienste im Binnenmarkt schaffen. In Deutschland wird sie mit einer aufwendigen BaFin-Zulassung verknüpft. Das Problem: Auch viele Verbundzahlsysteme wären betroffen. Der DIHK warnt, dass damit regional begrenzten Gutscheinsystemen das Aus drohen könnte und fordert praxistaugliche Schwellenwerte, damit die nicht im eigentlichen Fokus der Vorschriften stehenden Zahlungsdienste ausgenommen werden.

Download PDF

Wachstumstreiber Digitalisierung – Rahmenbedingungen müssen stimmen

28.07.2016: Erst jedes vierte Unternehmen hierzulande fühlt sich für die Wirtschaft 4.0 gut aufgestellt. Damit sich dies ändert, muss nach Auffassung des DIHK die Bundesregierung die richtigen Weichen stellen – durch den Auf- und Ausbau digitaler Infrastrukturen, durch die Beseitigung steuerlicher Hindernisse für Wagniskapitalinvestitionen, die Konkretisierung der gesetzlichen Anforderungen aus dem IT-Sicherheitsgesetz und die Stärkung der Rechtssicherheit für datenbasierte Geschäftsmodelle.

Download PDF

Neue energetische Vorgaben für Gebäude am Wirtschaftlichkeitsgebot orientieren

21.07.2016: In der Energiewende-Agenda der Bundesregierung fehlt noch ein Baustein: das Energieeinsparrecht für Gebäude. Bis Ende des Jahres muss ein EU-Standard umgesetzt werden, nach dem neue Gebäude ab 2021 nur einen sehr geringen Energiebedarf haben dürfen. Konkrete Verbrauchswerte sind noch zu definieren. Der DIHK sieht bei den energetischen Vorgaben speziell für neue Gewerbebauten die Grenzen der Wirtschaftlichkeit bereits erreicht und warnt vor einer erneuten Verschärfung.

Download PDF

Haushalt 2017 – Spielraum für mehr Investitionen

14.07.2016: Der Bundeshaushalt 2017 soll nach dem Etatentwurf von Bundesfinanzminister Schäuble ein Gesamtvolumen von knapp 329 Milliarden Euro haben – das sind 12 Milliarden Euro mehr als 2016. Möglich machen dies sprudelnde Steuerquellen und niedrige Zinsbelastungen. Der DIHK mahnt, die für Mehrausgaben zur Verfügung stehenden Mittel insbesondere für Investitionen einzusetzen.

Download PDF

Europas Unternehmen brauchen Fachkräfte, aber keine unglaubwürdigen "Garantien"!

07.07.2016: Im Rahmen ihrer "Agenda für neue Kompetenzen" empfiehlt die EU-Kommission den Mitgliedstaaten die Einführung einer "Europäischen Kompetenzgarantie": Sie sollen binnen eines Jahres Aktionspläne vorlegen, wie Geringqualifizierte ab 25 Jahren ein Mindestniveau an Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten sowie digitalen Kompetenzen erreichen können. Aus Sicht des DIHK ist das nicht praktikabel. Stattdessen gelte es, flexibel und nach nationalen Gegebenheiten und Erfordernissen beschäftigungsrelevante Qualifikationen zu vermitteln.

Download PDF

Ökosteuer: Für den Fiskus oder für die Umwelt?

30.06.2016: Der Novellierungsvorschlag des Bundesfinanzministeriums für das Energie- und das Stromsteuergesetz sieht unter anderem vor, die Steuerbefreiung für selbst erzeugten und verbrauchten Strom einzuschränken. Der DIHK betrachtet dies als Widerspruch zu den Energiewende-Zielen der Bundesregierung. Im Gegenteil wäre eine deutliche Senkung der Stromsteuer ein erster Schritt, um die Energiebesteuerung im Einklang mit der Energiewende weiterzuentwickeln.

Download PDF

Gründen ist out – Mittelstand von morgen fehlt

23.06.2016: Seit fünf Jahren beobachtet der DIHK ein rückläufiges Gründungsinteresse in Deutschland; 2015 gab es bei den entsprechenden Einstiegs- und Beratungsgesprächen in den IHKs einen erneuten Negativrekord. Voraussetzung für eine Trendumkehr wäre eine glaubwürdige Gründungspolitik – unter anderem mit einem spürbaren Bürokratieabbau, mit verbesserten Bedingungen für Beteiligungskapital oder mit einem weiteren Ausbau von Ganztagsschulen, um Eltern mehr Freiräume zu verschaffen.

Download PDF
Weitere Informationen: Peter Sülzen
Pressemeldungen
20.06.2017 Hessischer Exportpreis 2017
Drei Unternehmen ausgezeichnet

Am Abend des 20. Juni 2017 wurde das Geheimnis gelüftet: die Gewinner des Hessischen Exportpreises 2017 sind HP Velotechnik OHG aus Kriftel, A+W Software GmbH aus Pohlheim sowie das Bad Nauheimer Unternehmen MICROBOX GmbH.

19.06.2017 Hessische IHKs begrüßen Gigabit-Strategie des Landes

Strategie ohne Vertreter hessischer Unternehmen greift zu kurz
Die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) begrüßt die von Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir angekündigte Gigabit-Strategie für das Land Hessen. Damit die Kundeninteressen der Unternehmen berücksichtigt werden, sollte die ARGE aber Teil dieser Allianz sein.

alle Meldungen

DIHK-Thema der Woche
15.06.2017:
Berufliche Anerkennung: Wichtiges Instrument der Fachkräftesicherung Lesen Sie hier mehr
IHK-Kontakt

Bitte wählen Sie eine IHK in Ihrer Nähe.
Die Service Center unserer hessischen IHKs stehen Ihnen gerne zur Verfügung


IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Tel.: +49 6151 871-0
www.darmstadt.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2197-0
www.frankfurt-main.ihk.de

IHK Fulda
Tel.: +49 661 284-0
www.ihk-fulda.de

IHK Gießen-Friedberg
Tel.: +49 641 7954-0
www.giessen-friedberg.ihk.de

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Tel.: +49 6181 9290-0
www.hanau.ihk.de

IHK Kassel-Marburg
Tel.: +49 561 7891-0
www.ihk-kassel.de

IHK Lahn-Dill
Tel.: +49 2771 842-0
www.ihk-lahndill.de

IHK Limburg a. d. Lahn
Tel.: +49 6431 210-0
www.ihk-limburg.de

IHK Offenbach am Main
Tel.: +49 69 8207-0
www.offenbach.ihk.de

IHK Wiesbaden
Tel.: +49 611 1500-0
www.ihk-wiesbaden.de


Büro der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen
c/o IHK Lahn-Dill
Am Nebelsberg 1
35685 Dillenburg

Tel.: +49 2771 842-1100
Fax: +49 2771 842-1190

info@ihk-hessen.de