Berufs- und Studienorientierung Hessen

Stärkung der Berufs- und Studienorientierung Hessen - Angebote für allgemeinbildende Schulen und Unternehmen

2015 haben die hessischen Industrie- und Handelskammern gemeinsam mit Partnern das Projekt zur Stärkung der Berufs- und Studienorientierung (BSO) Hessen ins Leben gerufen. Ziel des für zwei Jahre von der J.P. Morgan Stiftung geförderten Projektes ist die Förderung der BSO durch Best Practice Austausch, Fortbildung und Beratung von Lehrkräften.

 

Den Kern des Projektes bildet das Gütesiegel BSO Hessen

(http://www.olov-hessen.de/guetesiegel/startseite/das-guetesiegel.html). Integriert in die landesweite Strategie zur „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf “ – OloV (http://www.olov-hessen.de) ist das Projekt Bestandteil des „Bündnis Ausbildung Hessen für die Jahre 2015 - 2019“.

 

Für die IHKs ist das Thema (BSO) ein wichtiges Strategiefeld, das es vor allem im Hinblick auf die Anforderungen der Unternehmen zu entwickeln gilt: Bildungspotenziale müssen ausgeschöpft werden, um Ausbildungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten und um die demografische Entwicklung abzufedern.

 

Spätestens seit Veröffentlichung des Erlasses zur Ausgestaltung der BSO (http://bso.bildung.hessen.de/2015_06_08_erlass_bso_abl._7-2015_s._217.pdf) in Schulen im Juli 2015 durch das Hessische Kultusministerium ist jede allgemeinbildende Schule in Hessen dazu angehalten, die Berufswegeplanung im Schulcurriculum zu verankern. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, neue Unterrichtskonzepte zu entwickeln und das Thema BSO in den Fachunterricht zu integrieren.

Im Rahmen des Projektes werden die schulischen Akteure bei dieser Aufgabe unterstützt, indem sie über aktuelle Entwicklungen und Instrumente der BSO informiert werden, Lehrkräfte weitergebildet und Verantwortliche beraten werden. In Kooperation mit den Projektpartnern bietet das Projektbüro unterrichts- und praxisorientierte Unterstützung an.

 

Angebote für Schulleitungen und Lehrkräfte:

  • Praxisorientierte Lehrerfortbildungen und Informationsveranstaltungen,

  • Regionaler Erfahrungsaustausch und Netzwerktreffen schulischer Akteure,

  • Praxiserprobte Unterrichtsmaterialien zur Berufs- und Studienorientierung,

  • Telefonischer Beratungsservice zu BSO-Themen und Angeboten,

  • Unterstützung von Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen.

 

 

Unternehmen können diesen Prozess unterstützen, indem sie

  • auf Schulen zugehen, Schulkooperationen eingehen und von ihren Aktivitäten berichten,

  • sich als Praxispartner bei Lehrerfortbildungen einbringen,

  • sich an der IHK-Bildungsumfrage beteiligen,

  • Praktika auf der IHK-Lehrstellenbörse https://www.ihk-lehrstellenboerse.de/ anbieten.

 

Das Projekt zur Stärkung der Berufs- und Studienorientierung in Hessen ist ein hessenweites Gemeinschaftsprojekt mehrerer Partner (Agentur für Arbeit, Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern, Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft, Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände), das von der J. P. Morgan Stiftung gefördert wird und an der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar angesiedelt ist. Aktiv beteiligt sind weiterhin die IHKs Frankfurt, Gießen-Friedberg, Kassel-Marburg sowie Lahn-Dill.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite: www.bso-hessen.de

 

Ansprechpartner: Kirsten Rowedder
Pressemeldungen
18.05.2018 Erster Platz für deutsche Auslandsberufsschule in Madrid
Von Hessen unterstützt

Großer Erfolg für die deutsche Auslandsberufsschule FEDA Madrid. Beim 6. IHK-Wettbewerb für deutsche Auslandsschulen 2017/18 belegte sie am 15. Mai 2018 in Berlin den ersten Platz.: „Die hessischen Industrie- und Handelskammern finanzieren den Wettbewerb mit. Die Schule in Madrid wird vom hessischen Kultusministerium unterstützt, es entsendet den Schulleiter, einen Berufsschullehrer im hessischen Schuldienst: Zwei Gründe, weshalb wir uns über diesen tollen Erfolg mitfreuen“, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

09.05.2018 HIHK-Positionspapier veröffentlicht- Wirtschaft braucht Fläche

„Die öffentliche Debatte zur Nutzung und Inanspruchnahme von Flächen wird in Hessen aktuell leidenschaftlich und hoch emotional geführt“, sagte der Prä-sident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Eberhard Flammer, bei der Veröffentlichung des HIHK-Positionspapiers „Wirtschaft braucht Fläche“.

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01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
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